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Karl Göpfert GmbH

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Lexikon / Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wissen bis ins Detail

Lexikon / Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Von A bis Z

Lexikon – Fachbegriffe

Aktivkohlefilter

Aktivkohlefilter werden in der Trinkwasseraufbereitung, der Abwasserbehandlung und in der Lüftungs- und Klimatechnik eingesetzt. Er dient der Filterung von Schadstoffen aus dem Wasser, in der Industrie wird Aktivkohle dazu Reinigung der Luft eingesetzt und auch im Haushalt z. B. in
Dunstabzugshauben.

Badausstellung

Badausstellungen präsentieren verschiedene Möglichkeiten der Badausstattung. Der Besuch einer Badausstellung hilft Ihnen dabei, Inspirationen zu sammeln und das eigene Bad ganz nach Ihren Vorstellungen zu planen.

Badbeleuchtung

Leuchten sind auch im Badraum von besonderer Bedeutung. Zusätzlich zur Deckenleuchte werden Leuchten angeboten, die an und neben dem Spiegel angebracht werden. Um gute Lichtverhältnisse zu erreichen, bietet es sich an, die Leuchten rechts und links vom Spiegel anzubringen. Grundsätzlich ist zu beachten, dass die Lampen, die in Wassernähe montiert sind, spritzwassersicher sein müssen.

Badetuchhalter

Der Vorteil von Badetuchhaltern gegenüber Haken zum Aufhängen von Badetüchern ist, dass die Tücher auf Badetuchhaltern überall mit Luft in Kontakt kommen und daher deutlich schneller trocknen. Die üblichen Längen der Badetuchhalter sind 60 und 80 cm. Wie die meisten Badaccessoires werden auch Badetuchhalter als Bestandteil einer Serie angeboten und sind somit in den unterschiedlichsten Ausführungen erhältlich. Die Stange kann rund oder eckig sein und auch die dazugehörigen Befestigungen werden in den entsprechenden Designs angeboten.

Badewannengriff

Bei manchen Wannen sind Griffbohrungen für entsprechende Wannen- bzw. Haltegriffe vorhanden. Ist dies nicht der Fall werden die Griffe in direkter Nähe zur Badewanne an der Wand angebracht. Besonders für Menschen mit eingeschränkter Mobilität sind Haltegriffe von besonderer Bedeutung, da diese das Ein- und Aussteigen beim Baden deutlich erleichtern. Daher gehören Wannengriffe im barrierefreien Bad zur Standardausstattung.

BAFA

Das „Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle“ (BAFA) fördert die Nutzung regenerativer Energien sowie den Einsatz und die Beratung zu Möglichkeiten der Energieeinsparung mit dem Ziel einer beschleunigten Energiewende in Deutschland. Verschiedene Programme und Fördermaßnahmen unterstützen den Einsatz entsprechender Technologien für private und öffentliche Antragsteller. Die Förderung umfasst verschiedene Zuschüsse, um die Steigerung von langfristig umweltschonender Energieversorgung voranzutreiben.

Bajonettfassung

Die Bajonettfassung (auch als Bajonettsockel bekannt) wird oftmals auch nach ihrem Erfinder Joseph Wilson Swan als Swanfassung oder -sockel benannt.

Diese Art des Sockels findet in verschiedenen Geräten und im KFZ-Bereich Ihren Einsatz. Zwecks Befestigung schiebt man den Sockel erst ein und fixiert ihn dann durch eine Drehung. So wird ein Losschrauben bei mechanischen Erschütterungen vermieden.

Neben Stecksystemen wird der Bajonettsockel auch im Maschinen- und KFZ-Beleuchtungsbereich verwendet. In Frankreich und England hat er mitunter sogar noch im Heimbeleuchtungsbereich seine Daseinsberechtigung und wird dort als Alternative zum Schraubsockel (Edisonfassung) von Glühbirnen eingesetzt.

Barriere­freiheit

Der Begriff „Barrierefreiheit“ (oder oftmals auch „Zugänglichkeit“ oder „Accessibility“) bezeichnet die Gestaltung von Wohnungen, Gegenständen oder sonstigen Einrichtungen, die es jedem Menschen ermöglicht, sie trotz Behinderung ohne Einschränkung nutzen zu können.

Gerade im Zuge des demografischen Wandels (unsere Gesellschaft altert zunehmend) und zahlreicher Antidiskriminierungskampagnen werden immer mehr Gebäude barrierefrei errichtet oder umgebaut.

Eine Definition des Begriffes wird auch in § 4 des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) festgelegt:

„Barrierefrei sind bauliche und sonstige Anlagen, Verkehrsmittel, technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung, akustische und visuelle Informationsquellen und Kommunikationseinrichtungen sowie andere gestaltete Lebensbereiche, wenn sie für behinderte Menschen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind.“

Baudekoration

nicht nur was für’s Auge

Das private Zuhause oder die Geschäftsräume zu modernisieren – wohlmöglich bei laufendem Betrieb – erfordert Fachwissen und Erfahrung. Überlassen Sie das besser einem Fachbetrieb. Wenn es um das hochwertige Gestalten von Wänden im Innen- und Außenbereich geht, hilft der Spezialist für Baudekoration weiter. Er kennt das gesamte Spektrum an Oberflächen, Materialien und Farben. Und das betrifft nicht (nur) die Optik sondern auch z.B. die spezifischen Eigenschaften der verwendeten Farbe. Die Zusammensetzung darf die Gesundheit nicht gefährden.

In einem Vorgespräch geht es zunächst um Ihre Wünsche und Vorstellungen, ob beispielsweise lackiert oder gespachtelt werden sollte. Es folgt eine Beratung der technischen Möglichkeiten. Schließlich sollen Ihre Wände nicht nur optisch gut aussehen, sondern auch lange halten.
Auch kreative Techniken mit der Spachtelmethode überlässt man besser dem Profi, der neben dem Wissen außerdem Übung darin hat. Das Ergebnis begleitet sie schließlich über Jahre.

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Im Außenbereich ist der Witterungsschutz entscheidend sowie der Schutz vor Algenbildung. Wenn der Außenputz ordnungsgemäß verarbeitet wird, hält auch der Farbanstrich länger und besser. Der Fachbetrieb für Baudekoration verfügt über Putzsysteme, die für Ihr Objekt infrage kommen: je nachdem, ob es sich um Fachwerk- oder Altputzsanierung, den klassischen Außenputz oder einen speziellen Wärmedämmputz handelt.

Bauherren­haftpflicht­versicherung

Bei jedem Neubau- oder Sanierungsvorhaben sollten Bauherren über eine Bauherrenhaftpflichtversicherung verfügen. Sie schützt den Bauherrn, wenn Dritte durch das Bauvorhaben zu Schaden kommen. Deshalb sollte sie in jedem Fall schon vor Baubeginn für die gesamte Bauzeit abgeschlossen werden.

Sie tritt für alle Sach- und Personenschäden ein, die in Verbindung mit der Baumaßnahme stehen. Dabei ist es unerheblich, ob der Bauherr für den Schaden verantwortlich ist oder nicht. Ist der Bauherr nicht versichert, steht er in der Verantwortung und muss in unbegrenzter Höhe für den Schaden aufkommen. Je nach Schadensfall kann ihn das leicht ruinieren. Daher sollte man auf eine ausreichend hohe Deckungssumme achten.

In welchen Fällen kommt die Bauherrenhaftpflichtversicherung zum Einsatz?

Da ist zunächst einmal die Verkehrssicherungspflicht zu nennen, die den Bauherren verpflichtet, die Verkehrssicherheit zu überwachen und einzuhalten. (Diese Verpflichtung besteht im Übrigen auch noch nach Abschluss der Baumaßnahme und wird dann über die private Haftpflichtversicherung abgedeckt.) Wenn durch einen Sturm während der Bauphase beispielsweise herabfallende Dachziegel einen Passanten verletzen oder ein Gerüst auf ein parkendes Auto stürzt, tritt die Bauherrenhaftpflichtversicherung in Kraft.

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Ein anderes Beispiel ist das Spielen von Kindern auf der Baustelle. Im Schadensfall reicht das Schild „Eltern haften für Ihre Kinder“ leider nicht aus. Auch hier tritt die Bauherrenhaftpflichtversicherung in Kraft, so dass der Bauherr die Baustelle beruhigt verlassen kann, ohne ständig in Angst und Sorge sein zu müssen.

Laufzeit der Bauherrenhaftpflichtversicherung

Die meisten Versicherer bieten sie mit einer Laufzeit von 2 Jahren an. Bei Bedarf ermöglichen einige Versicherer eine Verlängerung über weitere 3 Jahre. Beendet wird die Bauherrenhaftpflichtversicherung nach Abschluss der Baumaßnahme bzw. Bezugsfertigkeit oder nach Ablauf der Laufzeit.

Höhe der Deckungssumme

Für private Bauvorhaben wird üblicherweise eine Deckungssumme von 3 Millionen Euro angeboten. In Abhängigkeit von der Größe des Bauvorhabens können mit dem Versicherer aber auch andere Deckungsbeträge vereinbart werden.

Sind auch Schäden bei Eigenleistungen mitabgedeckt?

Bei der Wahl Ihres Versicherers sollten Sie unbedingt klären, ob der Versicherungsschutz auch dann gewährleistet ist, wenn Sie die Planung Ihres Hauses und die Bauleitung selbst durchführen. Grundsätzlich sind auch Eigenleistungen bei der Ausführung nur bei wenigen Versicherern mitversichert.

Bauklempner

Bauklempnerei gehört zu dem Bereich der Klempnerei. Die Bezeichnungen Klempner-, Spengler- und Flaschnerhandwerk haben regional unterschiedliche Traditionen, bezeichnen aber alle Metallarbeiten an Dach und Fassade. Hierzu gehören zum Beispiel Dacheindeckungen und Dachentwässerungsanlagen.

Beleuchtungsplan

Ein Beleuchtungsplan legt die Anordnung, die Anzahl und die Art von Beleuchtungseinrichtungen fest. Der Beleuchtungsplan findet dort Anwendung, wo die vorherige Planung eines Beleuchtungsszenarios unerlässlich ist.

Bei Fernseh- oder Theaterproduktionen (Bühnen) ist ein Beleuchtungsplan genauso wichtig, wie bei der Planung von Straßenbeleuchtungen oder der Planung ergonomischer Arbeitsplatzbeleuchtungen.

Beleuchtungsstärke

Die empfohlene Licht- bzw. Beleuchtungsstärke richtet sich auch nach der Tätigkeit, die am betreffenden Ort ausgeübt werden soll. Je höher die Sehaufgabe ist, die an die verrichtende Person gestellt wird, desto höher sollte die Beleuchtungsstärke sein.

Die Einheit für die Beleuchtungsstärke ist Lux – Fachkürzel lx.

Die Beleuchtungsstärke hängt aber nicht nur von der Stärke / Helligkeit einer Lichtquelle ab, sondern ebenso vom Abstand der Lichtquelle zum beleuchteten Gegenstand. Die Beleuchtungsstärke nimmt mit zunehmender Entfernung im Quadrat ab.

Bioenergie

Mit dem Begriff ‚Bioenergie‘ wird Energie bezeichnet, welche durch die Verwendung von nicht-fossiler Biomasse erzeugt wird. Hierzu zählen nachwachsende Rohstoffe wie Holz, Zuckerrüben, Ölpflanzen, Getreide und weitere Energiepflanzen (Pflanzen, welche speziell für diesen Zweck angebaut werden).

Die Freisetzung der Energie erfolgt direkt durch Verbrennen des Rohstoffes oder indirekt nach dessen Umwandlung in einen flüssigen (z.B. Biodiesel und Bioethanol) oder gasförmigen Biokraftstoff (z.B. Biogas).

Der Vorteil: knapper werdende (und somit teure) fossile Brennstoffressourcen werden geschont und der Rohstoff wächst immer nach.

Im Rahmen der Energiewende wird seit einigen Jahren auf die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien gesetzt und in diesem Zuge vermehrt in die Erzeugung von Bioenergie investiert, um so den CO2-Ausstoß zu verringern. Hierbei gilt es jedoch zu berücksichtigen, dass die Verwendung von Bioenergie nicht, wie häufig behauptet, CO2-neutral ist, sondern auch hier durch Düngung, Anbau etc. bei der vermehrten Produktion Treibhausgase entstehen.

Bivalentes Heizungssystem

Ein bivalentes Heizungssystem nutzt zwei Arten von Energie oder Brennstoff. Es gibt verschiedene mögliche Kombinationen, beispielsweise Gas-Brennwerttechnik plus Solar oder Wärmepumpe plus Solar.

Blei

Blei ist ein leicht zu bearbeitendes Metall, das bis heute noch im Bereich von Dachanschlüssen (Kamin) und an Übergängen zu Dachflächenfenstern genutzt wird. Seit den 70er Jahren werden keine Trinkwasserbleirohre mehr genutzt, da es bei der Trinkwasserversorgung zu Vergiftungen kommen kann.

Blitzschutz

Blitze und Überspannungen haben oftmals verheerende Folgen für Personen, Wohnobjekte und technische Einrichtungen. Bei einer entstehenden Spannung von mehreren tausend Volt verwundert das nicht.

Der Blitzschutz hat also die Aufgabe, Gebäude vor direkten Blitzeinschlägen und den daraus resultierenden Schäden zu bewahren. Ein Blitzableiter (auch fachlich als „Fangeinrichtung“ bezeichnet), hat die Aufgabe des äußeren Blitzschutzes. Um aber auch einen inneren Blitz- oder Überspannungsschutz zu gewährleisten, kommen verschiedene elektrotechnische Spezialbausteine (z. B. Überspannungsableiter) und ein Potentialausgleich zum Einsatz.

Bürstengarnitur / Toilettenbürste

Toilettenbürstengarnituren werden als Stand- und als Wandmodell angeboten. Letztere werden in einem gewissen Abstand zur Bodenfläche angebracht und haben damit den Vorteil, dass die Reinigung des Bodens leichter ist.

Außerdem gibt es die Garnituren entweder mit Deckel oder in offener Ausführung und werden aus Glas oder aus Kunststoff hergestellt.

Speziell für das barrierefreie Bad gibt es Toilettenbürstengarnituren, die mit längeren Griffen ausgestattet sind, sodass sich der Benutzer nicht bücken muss. Auch aufgrund der Trichterform des Behälters und der nach vorne geneigten Öffnung wird die Nutzung deutlich erleichtert. Darüber hinaus ist die Platzierung der Garnitur von besonderer Bedeutung. Gerade im barrierefreien Bad sollte die Bürste so platziert sein, dass sie auch für Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit oder auch für Rollstuhlfahrer gut zugänglich ist.

Brennwert

Kennzeichnet den Energiegehalt von Brennstoffen und ist lt. Definition die Summe aus dem Heizwert des Brennstoffs und der Kondensationswärme des Wasserdampfes.

Brennwerttechnik

Bei dieser Art der Wärmeerzeugung wird entsprechend auch die Kondensationswärme des Wasserdampfes im Abgas genutzt. Diese entsteht bei der Verbrennung des Energieträgers und erzeugt damit zusätzliche Wärmeenergie. So lassen sich hohe Wirkungsgrade erzielen – die Energieausnutzung beträgt bis zu 98%. Ein herkömmlicher Heizkessel hingegen erreicht lediglich um die 77%. Moderne Brennwertkessel lassen sich sowohl mit Heizöl als auch mit Erdgas betreiben.

Die Brennwerttechnik ist heute Stand der Technik für Heizkessel. So können Kosten eingespart und durch niedrigere Abgasemission und die Einsparung fossiler Brennstoffe ein Beitrag zur Umwelt geleistet werden.

CAD

Die Abkürzung „CAD“ steht für „Computer Aided Design“. Mit CAD-Programmen lassen sich Zeichnungen für das Bau- und Ingenieurwesen rechnerunterstützt erstellen. Nach Anfertigung der Zeichnungen lassen sich selbst Großformate über so genannte Plotter ausdrucken.

CE-Kennzeichnung

Die Buchstaben „CE“ sind von der französichen Bezeichnung „Conformité Européenne“ abgeleitet und bedeuten sinngemäßg „Übereinstimmung mit den EU-Richtlinien“.

Nach EU-Recht gilt eine Kennzeichnungspflicht für bestimmte Produkte, um deren Produktsicherheit zu gewährleisten. Aus diesem Grunde ist jeder Hersteller verpflichetet, einen Aufkleber oder Aufdruck mit dem CE-Logo gut sichtbar, leserlich und dauerhaft auf dem Produkt anzubringen.

In allen Staaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) ist die CE-Kennzeichnung Pflicht beim erstmaligen Inverkehrbringen eines Produktes, für das eine CE-Kennzeichnung erforderlich ist.

Cellu­lose­schüt­tung

Celluloseschüttungen (Zelluloseschüttungen) eignen sich als Dämmmaterial für Dachschrägen, Ständerwände und Fußböden und das sowohl für Neu- als auch für Altbauten. Hergestellt wird Cellulose (Zellulose) aus dem Papier ausgedienter Tageszeitungen. Um vor Bränden und Insektenbefall zu schützen, wird das Material mit Brandschutz- und Fungizidmitteln (Borsäure und Borax) versetzt. Trotzdem gelten Cellulosedämmungen als ökologisch, da sie aus nachwachsenden Rohstoffen und mit geringem Primärenergieaufwand hergestellt werden. Entscheidende Vorteile sind der hervorragende Schall- und Wärmeschutz, die winddichte Wirkung, die Möglichkeit Hohlräume lückenlos zu füllen und die feuchteausgleichenden Eigenschaften für ein angenehmes Raumklima.

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Chrom

Das bläulich-weiß glänzende Schwermetall ist das wichtigste Metall zur Legierung von nicht rostenden Chromstählen und wird zur Verchromung von Werkzeug und Armaturen eingesetzt, da es sehr beständig, sowie gut dehn- und schmiedbar ist.

CO2

Ist ein Treibhausgas und Bestandteil der Atmosphäre. CO2 Emissionen entstehen hauptsächlich bei Verbrennungsprozessen. Die zu hohe CO2 Konzentration führt zur Erwärmung des Erdklimas. CO2 Reduzierung mit Umstieg auf erneuerbare Energien ist ein Schritt in die Zukunft.

CO2-neutral

Mit der Bezeichnung „CO2-“ oder „klimaneutral“ werden per Definition Prozesse beschrieben, bei welchen es nicht zu einer Freisetzung von Treibhausgasen oder bei Freisetzung zu der gleichzeitigen Kompensation dieser kommt. In der gebräuchlichen Verwendung des Begriffes werden jedoch auch vereinfachend solche Vorgänge eingeschlossen, dessen CO2-Ausstoß im Vergleich zu anderen lediglich geringer ist.

Die im Rahmen der Energiewende zunehmend geförderte Verwendung von Bioenergie beispielsweise ist hauptsächlich nicht, wie häufig so betitelt, CO2-neutral, sondern zumeist lediglich CO2-ärmer als beispielsweise Energiegewinnung aus fossilen Energieträgern. Denn alle kohlenstoffhaltigen Brennstoffe aus Biomasse setzen bei der Verbrennung CO2 frei. Zudem müssen auch nachwachsende Rohstoffe wie Holz, Zuckerrüben, Ölpflanzen, Getreide und weitere Energiepflanzen angebaut, gedüngt, verarbeitet u.s.w. werden, wodurch unter anderem Treibhausgase entstehen. Unter Berücksichtigung dieser sogenannten „Grauen Energie“ erscheint die Möglichkeit völliger CO2-neutraler Energiegewinnung nahezu unmöglich.

Dachfenster

Dachfenster bieten eine optimale Möglichkeit viel Licht und Luft ins Dachgeschoss zu bringen. Sie eignen sich für den Einbau in Steildächern mit einer Mindestdachneigung von 15°. Für Flachdächer sind spezielle Flachdach-Wohndachfenster erhältlich. Beide Varianten können auch nachträglich noch eingebaut werden.

Die Möglichkeit mehrere Fenster neben- oder übereinander anzuordnen sowie das Angebot verschiedenster Formate und Öffnungsarten lässt bei der Gestaltung keine Wünsche offen. Ein umfangreiches Zubehörprogramm von passenden Eindeckrahmen, Sonnenschutzsystemen, Insektengittern und elektronischen Steuerungen für Öffnungen und Verdunkelungen runden das Angebot ab.

Im Gegensatz zur Dachgaube (auch: Dachgaupe) bieten Wohndachfenster eine attraktive und zugleich kostengünstigere Alternative.

Für den Einbau von Dachflächen­fenstern sind die jeweiligen Vorschriften der Landesbau­ordnungen zu beachten. So muss z. B. die Fensterfläche bei Wohnräumen mindestens 1/8 der Grundfläche betragen. Wenn die Fenster mehr als 4 % der den Raum begrenzenden Dachfläche einnehmen, sind sie im Wärme­schutz­nachweis besonders zu berücksichtigen. Zu Brandwänden ist ein Mindestab­stand von 1,25 m einzuhalten.

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Dachrinnenheizung

Eine Dachrinnenheizung ist ein elektrischer Heizleiter, welcher mit Schellen in der Regenrinne und ggfs. auch an den Fallrohren angebracht wird. So verhindert die Dachrinnenheizung im Winter effektiv das Zerplatzen gefrorener Dachrinnen und Fallrohre.

Auch hierdurch hervorgerufene Frostschäden am Gebäude oder eine Unfallgefahr durch herabfallende Eiszapfen sind damit weitestgehend ausgeschlossen.

Dachsanierung

Dächer von Altbauten, die schadhaft geworden sind und längst nicht mehr den modernsten Anforderungen des Wärme-, Schall- und Brandschutzes genügen, sollten komplett saniert werden. In der Regel erfolgt eine Neueindeckung inkl. Unterdachbahn und Unterkonstruktion sowie Wärmedämmung und Dampfsperre. Je nach Alter und Beschaffenheit des Gebäudes ist auch der Zustand der Dachkonstruktion zu prüfen.

Vorteile, die eine Dachsanierung mit sich bringt, sind Erhöhung der Sicherheit und des Wohnkomforts, Reduzierung der Heizkosten und des CO2-Ausstoßes, Werterhaltung des Gebäudes, optische Aufwertung und evtl. die Nutzung öffentlicher Fördermittel.

Dampfdusche

Eine Dampfdusche ist eine Duschkabine, in der Sie neben dem „normalen“ Duschen zudem ein Dampfbad nehmen können. Das heißt, die Kabine verfügt über Brausen für das Duschen und zusätzlich über einen Dampfgenerator, der den Warmen Wasserdampf in die dichte Kabine einleitet. In der Regel können Sie sich für das Dampfbad hinsetzen und diese Wellness-Anwendung in aller Ruhe genießen.

Einige Kabinen verfügen zudem über eine Musikfunktion oder über Beleuchtung für Lichttherapie.

Dampfheizung

Bei der Dampfheizung handelt es sich um ein Heizungssystem, bei welchem Wasserdampf als Wärmeträger genutzt wird.

Diese Art der Heizung wird kaum mehr für Wohn- oder Bürogebäude, jedoch zur Beheizung industrieller Anlagen eingesetzt, in welchen Dampf ohnehin für andere Zwecke benötigt wird.

Ein Vorteil der Dampfheizung gegenüber der herkömmlichen Warmwasserheizung ist die hohe Energiedichte des Wasserdampfes. Aufgrund der höheren Vorlauftemperatur sind kleinere Wärmeübertragungsflächen möglich.

Grund für den nahezu ausschließlichen Einsatz in der Industrie sind dementsprechend jedoch sehr hohe Temperaturen an den Wärmeübertragern, aufgrund derer diese stets vor direkter Berührung geschützt aufgestellt werden müssen. Dampf birgt ein viel höheres Gefahrenpotential als Warmwasser. Desweiteren sind Dampfheizungen wesentlich aufwändiger in der Wartung und meist energetisch weniger günstig als Warmwasserheizungssysteme.

Man unterscheidet verschiedene Dampfheizungen zum Beispiel nach dem Druck, dem Rohrsystem, der Lage der Kondensleitung oder Hauptverteilung oder der Art des Kondensatrücklaufes.

Dehnungsausgleicher

Als Dehnungsausgleicher werden in der Haustechnik solche Rohrbefestigungen bezeichnet, welche bereits bei der Planung die durch Erwärmung hervorgerufene Ausdehnung der Rohrleitungen berücksichtigen und so den Rohren die freie Bewegung in alle Richtungen ermöglichen. Dies ist zwingend notwendig, um Schäden an Rohrleitungen, Verbindungsstellen und Armaturen vorzubeugen. Zu den Dehnungsausgleichern zählen zum Beispiel Leitungswinkel und Gleitschellen.Sieh mich an, ich bin ein Platzhalter-Text in einem Absatz.

Die Schrumpfung der Rohrlänge hingegen muss teils in Kühlsystemen berücksichtigt werden.

Dezentrale Wohnungslüftung

Die Dezentrale Wohnungslüftung ist eine Art der Kontrollierten Wohnraumlüftung (KWL). Bei der Dezentralen Wohnungslüftung wird im Gegensatz zur Zentralen Wohnungslüftung eine Anlage für einen Raum (oder seltener auch eine Wohnung) eingesetzt, wodurch kein Zentralgerät und keine Lüftungskanäle nötig sind. Sie sind relativ kostengünstig und können vergleichsweise leicht in Bestandsbauten nachgerüstet werden.

DIN

Diese Kurzbezeichnung steht für das Deutsche Institut für Normung e.V.

Das Institut wurde bereits 1917 gegründet und war zunächst der „Normenausschuss der deutschen Industrie“. Der heutige Name ergab sich aus dem Normenvertrag, der 1975 zwischen dem Institut und der Bundesrepublik Deutschland abgeschlossen wurde.

Unter Leitung von sogenannten Arbeitsausschüssen erarbeitet das Institut regelmäßig Standards, welche auch als DIN-Norm bezeichnet werden.

Drainage

Eine Drainage dient im Bauwesen der Entwässerung/Entfeuchtung des Bodens. Durch das Einbringen eines gelochten Rohres (Drainagerohr) im Boden kann Wasser abfließen und so den Boden entfeuchten. Somit lassen sich Bauschäden durch Feuchtigkeit vermeiden.

Dreilocharmatur

Die Dreiloch-Armatur besteht aus drei wesentlichen Elementen: Ein Regler für Warmwasser, ein Regler für Kaltwasser und dem meist in der Mitte psoitionierten Wasserauslauf.

Die Wasserzuläufe sind getrennt voneinander regulierbar, so dass jedes gewünschte Temperatur-Mischverhältnis und die erforderliche Strahlstärke eingestellt werden kann.

Dunstabzugshaube

Fachlich wird die Dunstabzugshaube auch als „Wrasenabzug“ bezeichnet. Der Begriff „Wrasen“ wiederum bezeichnet den fetthaltigen Dunst, welcher beim Kochen und Backen entsteht.

Der Wrasenabzug ist also ein elektrotechnisches Gerät, welches zum Absaugen der zuvor genannten Wrasen dient.

Neben einem Radial- oder Axiallüfter enthält ein Wrasenabzug noch einen Fettfilter und eventuell einen Aktivkohlefilter, welcher aber nur bei Umluftbetrieb nötig ist.

Im Umluftbetrieb werden die Wrasen angesaugt und nach der Filterung wieder der Raumluft zugeführt. Das bietet sich sowohl bei Niedrigenergie- und Passivhäusern an, als auch bei Häusern, in denen keine Abluftmöglichkeit gegeben ist.

Im Abluftbetrieb hingegen werden die Wrasen angesaugt und anschließend über Rohre größeren Durchmessers (125 mm bis 150 mm) ins Freie geleitet.

Durchlauferhitzer

Hierbei handelt es sich um ein fest installiertes Gerät, welches der Warmwasserbereitung dient. Es speichert (im Gegensatz zum Boiler) das warme Wasser allerdings nicht, sondern erzeugt es erst in dem Moment, wenn es benötigt wird.

Da das Wasser erst beim Durchlaufen des Gerätes erhitzt wird, ist die Bereitung von kochendem Wasser nicht möglich. Idealerweise werden diese Geräte in Badezimmern zur Erwärmung von Dusch- oder Badewasser eingesetzt, wenn die Installation einer Gastherme unmöglich oder nicht sinnvoll erscheint.

Duschkorb / Schwammkorb

Zur Aufbewahrung eines Duschschwammes oder weiterer Duschutensilien gibt es Schwammkörbe. Häufig werden diese in eckiger Ausführung in einer Duschecke montiert. Es gibt Schwammkörbe jedoch auch in gerader Ausführung. Ergänzend zu den Schwammkörben werden auch passende Seifenkörbe angeboten. Die Körbe sind entweder mit sichtbarer oder verdeckter Befestigung erhältlich.

Dachentwässerung

Ist das technische System zum Auffangen und Ableiten von Niederschlagswasser vom Dach und dient damit dem Bautenschutz, da das Eindringen von Feuchtigkeit verhindert wird.

Edelstahl

Bei Edelstahl handelt es sich um legierte oder unlegierte Stähle mit sehr hohem Reinheitsgrad. Bekannte Legierungen sind z. B. Chromstahl, Chromnickelstahl und Titanstahl. Bei Edelstahl handelt es sich nicht zwangsläufig um einen nichtrostenden Stahl.

Einhebelmischbatterie

Anders als bei einer Zweigriffarmatur können beim Einhebelmischer alle Bedienungsvorgänge mit einem einzigen Griff oder Hebel gesteuert werden. Meist wird mit der vertikalen Bewegung die Wassermenge und mit der horizontalen Bewegung das Temperatur-Mischverhältnis reguliert. Einhebelarmaturen haben den großen Vorteil, dass sie problemlos mit einer Hand bedient werden können. Weiter sind diese Armaturen empfehlenswert, weil sie einen deutlich niedrigeren Wasser- und Energieverbrauch aufweisen. Die gewünschte Temperatur lässt sich schneller einstellen, so dass nicht unnötig Wasser verbraucht wird.

Energieeffizient sanieren

Fördermittel für energieeffizientes Sanieren

Aktuelle Förderungen und Zuschüsse

Wer heute sein Haus energetisch sanieren oder modernisieren möchte, dem stehen unterschiedliche Möglichkeiten zur Förderung offen. Bund, Länder, Kommunen und Energieversorger fördern Hausmodernisierer mit attraktiven Darlehen und Zuschüssen. Hier bekommen Sie eine kompakte Übersicht über die Fördermöglichkeiten für energieeffiziente Sanierungsmaßnahmen.

Welche Sanierungs­maß­nahmen werden gefördert?
  • Dämmung der Fassade und Sonnenschutz (außenliegende Rollläden, Raffstoresysteme oder Markisen)
  • Dachdämmung
  • Dämmung der obersten Geschossdecke
  • Erneuerung der Fenster und Sonnenschutz
    (Rollläden oder fenster­integrierte Verschattungssysteme)
  • Erneuerung oder Optimierung der Heizungsanlage
  • Erneuerung oder Einbau einer Lüftungsanlage
  • Einbau einer Photovoktaik-Anlage
  • Einbau einer Solarthermie-Anlage

Detaillierte Informationen erhalten Sie hier.

Welche Förderprogramme stehen zur Verfügung?
KfW-Programme – seit 24.01.2020 mit verbesserten Konditionen

Programm 430 (Zuschuss)

20 % Investitionszuschuss die komplette Sanierung oder Einzelmaßnahmen
Zuschuss bis zu 48.000 Euro für die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus oder 10.000 Euro für Einzahlmaßnahmen
.
Weitere Infos der KfW

Auch für den Kauf von saniertem Wohnraum

Programm 151/152 (Kredit)

Kredit für Komplettsanierung oder Einzelmaßnahmen.
Für die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus bis zu 120.000 Euro oder 50.000 Euro für Einzelmaßnahmen.
Auch für den Kauf von saniertem Wohnraum.
Weniger zurückzahlen durch bis zu 48.000 Euro Zuschuss.
Kredit für Komplettsanierung oder Einzelmaßnahmen.

Programm 431 (Zuschuss)

Bis zu 4.000 Euro Zuschuss für die Planung und Baubegleitung durch einen Experten für Energieeffizienz 
(Nur in Kombination mit den Programmen 151, 152, 430 oder 153 nutzbar.)

Steuerliche Förderung gemäß Einkommensteuergesetz (EStG)

Handwerker­rechnungen steuer­lich absetzen

Alternativ können seit dem 01.01.2020 bis zu 20 % (max. 40.000 Euro) der Aufwendungen für energie­effiziente Sanierungs­maßnahmen bei der Einkommensteuer in Abzug gebracht werden. Verteilt auf 3 Jahre werden so Einzel– oder Komplett­sanierungen finanziell gefördert. Diese Regelung gilt bis 2030.

Voraussetzung: Haus oder Wohnung sind älter als zehn Jahre und der Wohnraum wird selbst genutzt.

Bisheriger Steuervorteil einer selbstgenutzten Wohnung:

Bei selbst genutzten Immobilien konnten Handwerkerleistungen bisher lediglich im Rahmen des § 35 a Abs. 3 EStG steuerlich geltend gemacht werden. Damit konnten 20 % der Kosten für Handwerkerleistungen (ohne Materialkosten), max 6.000 € im Jahr abgesetzt und max. 1.200 € Einkommensteuer gespart werden.

Wie sieht der Steuerbonus rechnerisch aus?

Mit der neuen Steuervergünstigung soll ein weiterer Anreiz für energetische Sanierungsmaßnahmen von selbstgenutztem Wohnraum geschaffen werden.

Durch die neue Möglichkeit ermäßigt sich die Einkommensteuer in dem Jahr, in dem die begünstigte Maßnahme saniert wurde (sowie auch im darauffolgenden Jahr), um je 7 % der Aufwendungen (max. um je 7.000 €). Im dritten Jahr um 6 % (max. 6.000 €).

Insgesamt beträgt der Steuerbonus dadurch max. 20 % der Aufwendungen (max. 40.000 €). Die begünstigten Kosten sind auf 200.000 € begrenzt. Entgegen der Regelung nach § 35 a EStG werden hier Materialkosten begünstigt.

Detaillierte Informationen erhalten Sie hier.

Alle Förderprogramme auf einen Blick:
Was wird finanziell gefördert?
  • Wärmedämmung von Wänden, Dach­flächen, obersten Geschoss­decken
  • Erneuerung der Fenster und Außen­türen
  • Sonnenschutz
  • Erneuerung oder Optimierung der Heizungs­anlage
  • Erneuerung oder Einbau einer Lüftungs­anlage
Max. Förderungssumme

20 % Investitionszuschuss für die komplette Sanierung oder Einzelmaßnahmen.
Zuschuss: max. 48.000 € je Wohnung.

Was wird finanziell gefördert?

Fachplanung und qualifizierte Baubegleitung durch einen externen, unabhängigen Experten für Energieeffizienz.

Max. Förderungssumme

Zuschuss: 50 % der Kosten – max. 4.000 € pro Vorhaben

Was wird finanziell gefördert?

Ener­getische Sanierung von Wohn­gebäuden, für die der Bauantrag oder die Bau­anzeige vor dem 01.02.2002 gestellt wurde.

Maßnahmen:

  • Wärme­dämmung von Wänden, Dachflächen, obersten Geschoss­decken
  • Erneuerung der Fenster und Außen­türen
  • Sonnenschutz
  • Erneuerung oder Optimierung der Heizungs­anlage
  • Erneuerung oder Einbau einer Lüftungs­anlage
Max. Förderungssumme

Kreditbetrag: bis 120.000 € für jede Wohnung bei Sanierung zum KfW-Effizienz­haus oder 50.000 € bei Einzel­maßnahmen oder Maßnahmen­paketen (max. 10.000 € Zuschuss).

Was wird finanziell gefördert?

Neue Wohneinheiten durch Anbau oder Dachgeschossausbau.

Max. Förderungssumme

Kreditbetrag: max. 120.000 € pro Wohneinheit.
Der Zinssatz wird in den ersten 10 Jahren der Kreditlaufzeit aus Bundesmitteln verbilligt. Bei Nachweis des Neubaus zum KfW-Effizienzhaus wird zusätzlich ein Tilgungszuschuss gewährt.

Was wird finanziell gefördert?
  • Thermische Solar­kollektor­anlagen bis 40 m2 Brutto­kollektor­fläche (inklusive Anlage zur ausschließlichen Trink­warmwasser­bereitung)
  • Biomasse­anlagen mit einer Nennwärme­leistung von 5 kW bis 100 kW (z. B. Holzvergaser, Pellet­heizungen, Holzhack­schnitzel­heizungen)
  • Wärme­pumpen mit einer Nennwärme­leistung bis 100 kW
  • Kombinierte Heizungs­anlagen auf Basis erneuerbarer Energien und fossiler Energie­träger
Max. Förderungssumme

Kreditbetrag: max. 50.000 € Kredit je Wohnung.
0,78 % effektiver Jahreszins

Was wird finanziell gefördert?

Heizungsoptimierung

Max. Förderungssumme

Zuschuss: max. 25.000 €
Alle förderfähigen Maßnahmen werden mit 30 % der Nettokosten für Material und Einbau bezuschusst.

Was wird finanziell gefördert?

Mini-KWK-Anlagen bis 20 kWel
(KWK = Kraft-Wärme-Kopplung)

Max. Förderungssumme

Zuschuss abhängig von der elektrischen Leistung:
von 1 kWel mit 1.900 € bis max. 20 kWel mit 3.500 €.

Was wird finanziell gefördert?

Energieberatung

Max. Förderungssumme

Zuschuss: 60 % des Beratungs­honorars, max. 800 € bei Ein- und Zwei­familien­häusern,
max. 1.100 € bei Wohn­häusern mit mindestens drei Wohn­einheiten.

Einkommensteuer
Was wird finanziell gefördert?

Energieeffiziente Sanierungsmaßnahmen

Max. Förderungssumme

Steuerersparnis: 20 % (max. 40.000 Euro) der Aufwendungen.

ALLE ANGABEN OHNE GEWÄHR

Elektro-Fußbodenheizung

Die elektrische Fußbodenheizung ist eine interessante Alternative zur herkömlichen Fußbodenheizung.

Sogenannte Dünnbett-Heizmatten ermöglichen den Komfort warmer Bodenfliesen. In der Regel sind diese elektrisch beheizten Matten nur ca. 4 mm dünn. Diese Tatsache macht sie für Renovierung sehr interessant, da die Heizmatten kaum „auftragen“, also den neuen Bodenbelag kaum anheben.

Die Nutzung eines Thermostats in Kombination mit einer Zeitschaltuhr sollte aus energiespartechnischen Gründen unbedingt in Erwägung gezogen werden. Besonders vorteilhaft ist, dass Fliesen Wärme sehr gut speichern können und diese Wärme auch noch 1 Stunde nach dem Abschalten der Heizung abgeben.

Energielabel

Das Energielabel (auch als „Energieverbrauchsetikett“ bekannt) ist ein Schild oder Aufkleber auf Elektrogerätenn, welches Hinweise auf die Energieeffizienzklasse des Gerätes gibt.

Jeder Hersteller eines Elektrogroßgerätes, bei dem der Energieverbrauch eine wichtige Rolle spielt, ist verpflichtet, dieses Label auf den Geräten anzubringen. Dieses soll eine zusätzliche und wichtige Verbraucherinformation sein, die zur Kaufentscheidung beiträgt.

Entwässerungs-Check

Bei einem Entwässerungs-Check wird die Dichtigkeit sämtlicher Rohrleitungen des Hauses überprüft. Neben gravierenden Bauschäden, welche durch ins Mauerwerk eingedrungenes Wasser hervorgerufen werden können, besteht zudem die Gefahr der Trinkwasserbelastung. Hausbesitzer können bei Austritt von verunreinigtem Wasser aus undichten Leitungen haftbar gemacht werden.

Spezielle Techniken und Messverfahren ermöglichen es, mit vergleichsweise geringer Investition potenzielle Gefahren und Schäden frühzeitig zu erkennen oder ihnen vorzubeugen und so hohe Reparatur- oder Sanierungskosten zu vermeiden. Ein Entwässerungs-Check kann detailliert Aufschluss darüber geben, ob Rohre undicht sind, eine Geruchs- oder andere Belastungen (zum Beispiel Gewässer, Geräuschvorkommen beim Ablaufen des Wassers o.ä.) vorliegen. Oft werden alle Materialien wie Werkstoffe, Rohrleitungen, Belüftungen, Rückstaueinrichtungen und Reinigungsgeräte dabei überprüft. Schätzungen gehen davon aus, dass ca. 40% aller in Deutschland verbauten Rohrleitungen (Abwasser) nicht dicht sind.

Erdwärme

Die Erdwärme auch „Geothermie“ zählt zu den erneuerbaren Energien und ist unterhalb der festen Erde gespeichert.

Erdwärmesonden / Geo-Tiefen-Bohrung

Mit einer Erdwärmesonde kann aus den konstanten Temperaturen in der Erde Energie gewonnen werden. Zwischen der Temperatur in der Erde und jener an der Oberfläche liegen große Differenzen, die über einen Wärmetauscher, d.h. eine Wärmepumpe, genutzt werden. Der Wärmetauscher leitet die gewonnene Wärme an den Wärmeverteiler, wie beispielsweise an die Fußbodenheizung, von wo aus die Wärme schließlich an den Raum abgegeben wird.

Die Anlage besteht demnach aus folgenden Elementen:
  • Erdwärmesonde
  • Wärmepumpe
  • Wärmeverteiler

Es handelt sich bei der Erdwärmesonde um ein geschlossenes Rohrsystem aus Kunststoff, dass bis zu 400 Meter tief in die Erde eingelassen wird, wobei die übliche Tiefe etwa 100 Meter beträgt. Um die Erdwärmesonde verlegen zu können, ist eine besondere Bohrung erforderlich, die nur von Spezialisten mit speziellen Bohranlagen durchgeführt werden kann. Dabei sind zahlreiche Vorschriften zu berücksichtigen, wie zum Beispiel wasser- und bergrechtliche Vorschriften.

Eneuerbare Energien

Erneuerbare Energien werden auch häufig als regenerative Energien bezeichnet.

Gemeint sind hier alle Energiequellen, deren Nutzung nicht eine Erschöpfung der Energiequellen bedeutet oder die sich von selbst erneuern.

Hier sind verschiedene Energiearten zu nennen, zum Beispiel: Wasserkraft, Sonnenstrahlung (Solar- und Photovoltaikanlagen), Erdwärme, Biogas, Biomasse und Windenergie.

Erneuerbare Energien werden in der Regel staatlich gefördert und sollen einen Anreiz für Bauherren darstellen, ihr Bauvorhaben durch den Einbau einer entsprechenden Energieanlage umweltfreundlich und kosteneffizient zu gestalten.

Ersatzrollenhalter / Reserverollenhalter

Ersatzrollenhalter dienen der Aufbewahrung von einer oder mehreren Reserverollen. Der Halter sollte in unmittelbarer Nähe zum WC angebracht sein, damit das Reservepapier bei Bedarf griffbereit ist. Dies ist auch für Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit von besonderer Bedeutung. In der Regel wird der Ersatzrollenhalter direkt an der Wand montiert oder einfach aufgestellt.

Feng Shui

Feng Shui wird auch in Deuschland immer beliebter. Es handelt sich um eine asiatische Philosophie, in der es darum geht, Gegenstände in Räumen und Flächen nach bestimmten Vorgaben zu platzieren, um einen freien Fluss der Lebensenergie Chi zu gewährleisten.

Im Badezimmer ist das wichtigste Gestaltungselement des Feng Shui das Wasser. Es steht für Energie und Leben. Es soll darauf geachtet werden, dass kein Wasser sinnlos verbraucht wird, um ein unnötiges Abfließen des Chi zu verhindern.

Fernwärme

Bei der Nutzung von Fernwärme benötigen Sie keinen eigenen Wärmeerzeuger, sondern erhalten die Wärme über eine Fernwärmeleitung direkt von einem Versorger, beispielsweise von den Stadtwerken.

Die Vorteile liegen auf der Hand:
  • Ersparnisse bei der Heizungstechnik – kein Kessel notwendig
  • keine Brennstoffbestellung oder -lagerung notwendig
  • Sie sparen Platz – kein Heizraum oder Keller notwendig
  • kein Kamin notwendig und damit keine Kaminkehrerkosten

Feuchtpapierboxen

Für die Aufbewahrung von Feuchtpapiertüchern werden besondere Feuchtpapierboxen angeboten, wobei diese in den unterschiedlichsten Ausführungen erhältlich sind. Sie variieren in Form, Farbe und Design. In der Regel sind die Boxen aus Edelstahl, da dies eine hygienische und pflegeleichte Lösung ist.

Auch für feuchtes Toilettenpapier gibt es spezielle Boxen, welche meist mit einer Klappe verschließbar sind.

Flächendrainage

Eine Drainage dient im Bauwesen der Entwässerung/Entfeuchtung des Bodens. Durch das Einbringen eines gelochten Rohres (Drainagerohr) im Boden kann Wasser abfließen und so den Boden entfeuchten. Somit lassen sich Bauschäden durch Feuchtigkeit vermeiden.

Flaschner / Klempner / Spengler

Alle drei Berufsbezeichnungen, die regional unterschiedlich genutzt werden, bezeichnen einen Handwerksberuf, dessen Aufgabe es ist, Metallarbeiten im Bausektor auszuführen.
Dazu zählen Metallbekleidungen an Fassaden, Gauben und Kaminen, Blenden an Ortgängen und Traufen, Dachentwässerung und vieles mehr.
Landläufig wird häufig auch der Sanitär- und Heizungsinstallateur als Klempner bezeichnet, da dieser Beruf ursprünglich aus dem Klempnerberuf hervorgegangen ist.

Flüssiggasheizung - Heizen mit Flüssiggas

So heizen Sie vielseitiger, unabhängiger und umweltschonender

Wussten Sie, dass Flüssiggas eine flexible Alternative zu Heizöl darstellen kann? Der zu den umweltschonendsten fossilen Brennstoffen gehörende Energieträger ist vielseitig und unabhängig vom öffentlichen Erdgasnetz einsetzbar, mit allen modernen Heizsystemen kombinierbar und daher eine interessante Option bei einer Heizungsmodernisierung.

Die Verbrennung des Flüssiggases erfolgt relativ kohlendioxidarm und verursacht wenig Asche, Ruß und Feinstaub. Es kann sowohl zur Bereitung von Warmwasser als auch zum Heizen und Kochen eingesetzt werden. Darüber hinaus eignet es sich ideal für die Kombination mit regenerativen Energien. So ist zum Beispiel die Kombination moderner Flüssiggasheizungen mit Wärmepumpen, Solarthermieanlagen und Blockheizkraftwerken möglich. Aufgrund der Möglichkeit zur Aufstellung des Gastanks im Garten oder seiner unterirdischen Verbauung setzt die Versorgung mit Flüssiggas im Vergleich zu der mit Heizöl dabei nicht zwangsläufig dessen Unterbringung in einem entsprechend großen Heizungskeller voraus.

Hinsichtlich der Anschaffungskosten des Energieträgers liegt Flüssiggas in der Regel zwischen Erdgas und Heizöl. Dabei setzt die Verwendung von Flüssiggas, im Gegensatz zu Erdgas, keinen Anschluss an ein Gasnetz voraus. Den Anbieter können Sie, wie beim Heizöl, frei wählen. So können Sie sich bei niedrigen Brennstoffpreisen vergünstigt mit großen Mengen bevorraten. Dabei ist häufig auch ein Zusammenschluss mit Nachbarn möglich. Ein weiterer Vorteil besteht in dem zusätzlich möglichen Einsatz von Flüssiggas beim Kochen. Ein Gasherd zeichnet sich durch seine höhere Effizienz dem mit Strom betriebenen Elektroherd gegenüber aus, was das Kochen günstiger und umweltfreundlicher macht.

Zwar wird auch bei der Verbrennung von Flüssiggas klimaschädliches CO2 freigesetzt. Der Ersatz von Heizöl oder einer Stromheizung durch Flüssiggas jedoch wirkt sich deutlich klimaschonend aus. Besonders eignet sich der Einsatz von Flüssiggas für Sie, wenn Ihre Versorgung mit einer veralteten Ölheizung erfolgt und / oder Sie nicht über einen Anschluss an ein Fernwärme- oder Erdgasnetz verfügen. Dies ist insbesondere in ländlichen Regionen häufig der Fall. Die Umrüstung bestehender Heizsysteme von Heizöl auf Flüssiggas ist unkompliziert und preisgünstig.

Die Umstellung eines alten Heizsystems auf die Verwendung von Flüssiggas setzt die gleichzeitige Modernisierung der Heiztechnik voraus. Für die Umrüstung auf die Verwendung des fossilen Energieträgers werden zwar keine direkten Fördermittel angeboten. Jedoch bestehen Förderungen für effiziente, umweltfreundliche Heizsysteme, welche auch mit Flüssiggas betrieben werden können, und für effizient arbeitende Zusatzheizungen zur Ergänzung einer Flüssiggasheizung. Wenden Sie sich einfach an uns. Wir beraten Sie gerne.

Fördermittel für Erneuerbare Energien

Die Nutzung Erneuerbarer Energien und die Einsparung von Energie wird gefördert. Viele Energieversorger, die EU, der Bund, sowie zahlreiche Länder und Gemeinden unterstützen die Einführung und Nutzung umweltfreundlicher („erneuerbarer“) Energietechnologien.

Die Unterstützung findet sich in einer Vielzahl von Förderprogrammen wieder, welche zumeist als Zuschüsse oder günstige Kreditfinanzierungen bares Geld bedeuten.

Fuge

Im Bauwesen gibt es die unterschiedlichsten Arten von Fugen.
Anschlussfuge

Sobald zwei unterschiedliche Bauteile aufeinander treffen, entsteht zwangsläufig ein Spalt. Soll dieser geschlossen werden, spricht man von einer Anschlussfuge, z. B. zwischen Waschtisch und Wandfliesen.

Arbeitsfuge

Bei Arbeitsfugen handelt es sich um prozessbedingte Fugen. Das bedeutet, dass z. B. aus herstellungstechnischen Gründen in Arbeitsschritten gearbeitet werden muss. Die Fugen zwischen den Abschnitten dienen aber nicht dem Bewegungsausgleich, sondern werden zur Verbindung der Arbeitsabschnitte genutzt, z. B. große Betonflächen, die über mehrere Tage gegossen werden.

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Bauwerksfuge

Hierbei handelt es sich um eine (verfüllte) Fuge zwischen Bauwerken. Sie gleicht eventuell auftretende Setzungen aus und verhindert Schallbrücken zwischen den Gebäuden, z. B. bei Reihenhäusern oder Doppelhaushälften.

Bewegungsfuge (Dehnfuge)

Eine Bewegungsfuge soll Spannungsrissen vorbeugen. Wird eine zu große zusammenhängende Fläche erzeugt, können durch den Einfluss von Feuchtigkeit oder Temperaturunterschieden Risse auftreten, wodurch ganze Bauwerke zerstört werden können. Wichtig ist, dass vorhandene Bewegungsfugen auch mit in einen Oberbelag übernommen werden müssen. Eine „klassische“ Bewegungsfuge findet man in einem eingebrachten Estrich. Dieser wird bei größeren Flächen in Segmente unterteilt.

Mauerfuge

Wie der Name schon sagt, bezeichnet diese die Fuge, die bei dem Erstellen einer Mauer zwischen den einzelnen Mauersteinen entsteht.
Raumfuge
Eine Raumfuge findet man häufig im Straßenbau. Hier wird absichtlich ein breiter, unverfüllter Spalt gelassen, um dem Belag die witterungsbedingte Ausdehnung oder das Zusammenziehen zu ermöglichen, ohne das Risse entstehen.

Scheinfuge

Scheinfugen sind nachträglich erstellte Fugen z. B. in einem Estrich. Diese werden nach dem Erstellen des Estrichs durch Einkerben der Oberfläche erstellt und bilden auf diese Art Sollbruchstellen, um Spannungsunterschiede aufzunehmen.

Wartungsfuge

Eine Wartungsfuge ist eine z. B. mit einem Silikondichtstoff verfüllte Fuge, die regelmäßig überprüft werden muss. Sollte diese Fuge undicht werden, kann es zu Folgeschäden kommen. Bestes Beispiel hierfür ist die Silikonfuge zwischen Wannenrand/Duschtasse und Fliesen. Sollte diese Fuge reißen, können erhebliche Wasserschäden die Folge sein. Also bedarf diese Fuge einer ständigen Wartung.

Furnier

Als Furnier bezeichnet man eine durch Echtholzauflage veredelte Oberfläche. Auf diese Art und Weise lassen sich weniger wertvolle Hölzer aufwerten und machen diese exklusiven Oberflächen für viele bezahlbar.

Die Echtholzauflage hat eine Dicke zwischen 0,3 mm und 6 mm. Furniere werden am häufigsten im Bereich der Möbelindustrie oder Türenherstellung genutzt.

Fettabscheider

Dienen der Trennung von Fett- und Schmutzpartikeln aus dem Abwasser.

Gästehandtuchkorb

Gästehandtuchkörbe stellen den Gästen saubere Handtücher zur Verfügung und dienen gleichzeitig dazu, die benutzten Handtücher abzulegen. Die Körbe können an der Wand montiert werden, sind aber auch als Standmodell erhältlich. Falls kein Gästehandtuchkorb vorhanden ist, kann alternativ auch ein kleiner Wäschekorb aufgestellt werden. Dieser kann mit Handtuchhaken, -ringen oder -stangen kombiniert werden, an denen die Gästehandtücher aufgehängt werden können.

Gas-Check

Defekte Gasleitungen und -geräte bergen immense Gefahren. Haarfeine Risse und Korrosionsschäden sowie brüchige Leitungen müssen schnellstmöglich erkannt und behoben werden.

Vermietern obliegt neben der Prüfungs- eine Instandhaltungspflicht. Einmal jährlich, so schreiben es die „Technischen Regeln für Gasinstallationen“ vor, müssen Gasleitungen kontrolliert werden, um den allgemeinen Versicherungsschutz aufrecht zu erhalten.

Im Falle eines Schadens kann vor Gericht Einsicht in die Prüfungsunterlagen der Hausgasleitungen verlangt werden. Sind diese Prüfungsdokumentationen nicht vorhanden oder unvollständig, können Schadensersatzansprüche Dritter entstehen. Lassen Sie daher regelmäßig die Gasleitungen Ihres Hauses von einem zugelassenen Gasfachbetrieb überprüfen und sich eine ausführliche Dokumentation aushändigen.

Zwei Prüfungen sind für Betreiber von Gasinstallationen verpflichtend:

  • die jährliche Prüfung (Sichtprüfung)
  • die Gebrauchsfähigkeitsprüfung (alle zwölf Jahre)

Gehwegheizung

Im Winter stellt überfrorene Nässe, besonders auf Gehwegen und Einfahrten, ein hohes Risiko dar. Das Sturz- und Unfallrisiko ist auf glatten Wegen und Straßen immens hoch.

Die Gehwegheizung verfolgt das selbe Prinzip wie eine Dachrinnenheizung und funktioniert wie eine überdimensionale elektrische Fußbodenheizung. Sie wird ebenfalls unter den Gehwegplatten oder unter dem Asphalt verlegt. Durch eine permanente Erwärmung des Untergrundes kann sich somit kein Frost und keine Glätte bilden.

Gewährleistung

Die Gewährleistung oder Mängelhaftung bestimmt den Anspruch, den ein Käufer gegenüber dem Verkäufer bei einem mit Mängeln gelieferten Produkt zusteht.

Die Europäische Union hat dies für den gewerblichen Verkauf an Endverbraucher in der Richtlinie 1999/44/EG geregelt.

GS-Zeichen

Das GS-Zeichen wird auch als „Siegel für Geprüfte Sicherheit“ bezeichnet und bescheinigt einem Produkt, dass es allen Anforderungen des Geräte- und Produktsicherheitsgesetztes (GPSG) entspricht.

Im Gegensatz zum CE-Kennzeichen ist die GS-Kennzeichnung freiwillig. Hersteller verwenden das GS-Kennzeichen aber zumeist sehr gerne, um die Sicherheit ihres Produktes (werbewirksam) zum Ausdruck zu bringen.

Grauwasser

Ist gering verschmutztes und fäkalienfreies Abwasser im Haushalt aus Dusche, Badewanne oder Waschmaschine. Es kann durch technische Maßnahmen für den erneuten Gebrauch als Betriebswasser für Toilettenspülung oder Gartenbewässerung aufbereitet werden.

Holzhackschnitzel

Holz ist der älteste Brennstoff der Menschheit und wird aktuell wiederentdeckt.

Das hat viele Gründe:

  • Unabhängigkeit von Gas- und Ölpreisen
  • neutrale CO2-Bilanz
  • nachwachsender Rohstoff
  • Produktion in Deutschland

Sind Brennstoffe die durch das Zerkleinern von Waldrestholz, Industrieholz oder Alt- und Gebrauchtholz entstehen. Sie zählen zu den erneuerbaren Energien.

Handtuchablagen

Im Gegensatz zur Handtuchstange oder zum Handtuchhaken dient die Handtuchablage in erster Linie der Ablage von gefalteten Handtücher. Die Platte bzw. das Geflecht wird an der Wand befestigt und besteht in der Regel aus Metall, Glas oder Keramik. Besonders häufig kommen diese Ablagen in Gästebädern oder auch in Hotelbadezimmern zum Einsatz. Im barrierefreien Bad sollten die Ablagen so angebracht sein, dass die Handtücher auch für Menschen mit eingeschränkter Bewegungsmöglichkeit griffbereit sind.

Handtuchhaken

Für die unterschiedlichsten Frotteeprodukte gibt es spezielle Haken. Für das Bad werden Waschtuchhaken, Handtuchhaken, Gästehandtuchhaken, Badetuchhaken und Bademantelhaken unterschieden. Diese variieren in der Größe, da der Haken für ein Badetuch länger als jener für das Gästehandtuch sein muss. Alternativ zu einzelnen Haken werden auch Hakenleisten angeboten. Hier sind die Haken an einer Leiste befestigt, wobei die Anzahl der Haken je nach Ausführung variiert.

Erhältlich sind in der Regel Leisten mit zwei bis acht Aufhängungen. Meist sind die Hakenleisten aus Messing oder verchromten Metall gefertigt, wobei die Ausführungen den dazugehörigen Accessoire-Kollektionen entsprechen.

Handtuchhalter

Handtuchhalter sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Es gibt sie ausziehbar, starr oder beweglich, wobei auch die Länge der Stangen variiert. Bei Haltern mit einer Schwenkfunktion sind die Stangen häufig übereinander.

Bei starren Handtuchhaltern sind die Stangen hingegen nebeneinander. Handtuchhalter sollten in unmittelbarer Nähe zum Waschtisch und ebenso zur Badewanne, zur Dusche und zum Bidet angebracht werden. Für das barrierefreie Bad werden Stütz- und Haltegriffe angeboten, die gleichzeitig eine Handtuchhalterfunktion aufweisen.

Handtuchring

Handtuchringe werden in unmittelbarer Nähe zum Waschtisch angebracht, damit ein Handtuch nach dem Waschen stets griffbereit ist. Besonders im Gäste-WC kommen die Ringe zum Einsatz, wobei sie in unterschiedlichen Ausführungen angeboten werden. Handtuchringe gibt es rund, oval oder auch eckig und sind außerdem in offener oder in geschlossener Form erhältlich.

Für Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit sind griffbereite Handtücher sehr wichtig.

Hausanschluss

Der Hausanschluss gewährleistet die Versorgung eines Gebäudes mit Wasser, Strom, Gas oder Fernwärme sowie die Entsorgung von Abwasser. Hauseigene Versorgungsleitungen werden mit dem öffentlichen Ver- bzw. Entsorgungsnetz verbunden.

Heißwassersperre

Unter einer Heißwassersperre versteht man ein Einrastsystem, welches die Wassertemperatur begrenzt. Häufig finden sich solche Heißwassersperren in Thermostaten, so dass die Mischtemperatur auf 38°C bis etwa 40°C fixiert werden kann. Ein Stift in der Armatur sorgt dafür, dass die Temperatur begrenzt wird. Besonders bei Spar- oder Eco-Thermostaten werden die Heißwassersperren eingesetzt.

Heizöl

Heizöl ist ein flüssiger Brennstoff, welcher durch Raffination aus schwer entflammbaren Anteilen des fossilen Energieträgers Erdöl hergestellt wird. Seit Ende des 20. Jahrhunderts gehört er zu den meist eingesetzten Brennstoffen in der Heiztechnik. Die Nutzung erfolgt durch die Verbrennung des Heizöls in Ölheizkesseln, wodurch Wärme für die Warmwasserheizung oder die Brauchwassererhitzung erzeugt wird. Um brennbar zu werden, muss das Heizöl dafür mithilfe einer Düse zerstäubt und durch ein Gebläse zu einem Öl-Luft-Gemisch vernebelt werden.

Von Kohle und Holz zu Ö

Die Umstellung von Kohle- und Holz- auf Ölfeuerung vollzog sich im Laufe der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Der Einsatz von Warmwasser-Zentralheizungen zur Wohnraumbeheizung trieb diese Entwicklung maßgeblich voran und führte zur zunehmenden Verbreitung von Heizöl als Brennstoff.

Die Industrie entwickelte infolgedessen vollautomatisch heizende Öl-Spezialkessel zur Bereitstellung von warmem Wasser für Badewanne und Dusche. Offene Heizungsanlagen wurden so zu geschlossenen Kreisläufen mit Membran-Ausdehnungsgefäß. In den 70er Jahre gewann, speziell infolge der Ölkrisen, zunehmend auch Gas als Brennstoff an Bedeutung. Niedertemperaturkessel lösten die Öl- und Gas-Standardkessel mit konstanter Betriebstemperatur von 90°C ab. Das Betreiben von vor dem 1. Oktober 1978 eingebauten Standardkesseln ist seit der novellierten EnEV (Energieeinsparverordnung) von 2007 verboten.

Standardheizöl

Als Standardheizöl (auch Heizöl EL oder HEL, „Heizöl extra leichtflüssig“) bezeichnet man einen DIN-genormten Qualitätsbrennstoff mit besonderen Eigenschaften, durch welche er sich über Jahre als wirtschaftlicher Standardbrennstoff für die Heiztechnik bewährt hat.

Entwicklung

Die Folge des hohen Ölverbrauches: Die Zeit der leicht erreichbaren Erdölvorkommen gehört der Vergangenheit an. Zwar bemühen sich die weltweit aktiven Erdölunternehmen anhaltend um den weiteren Ausbau der eigenen Reserven. Immer neue Technologien ermöglichen die ständige Weiterentwicklung von Erschließungs- und Fördermöglichkeiten des vorhandenen Öls aus den Vorkommen. Doch diese sind begrenzt, da sich fossile Energieträger weder erneuern noch neu entstehen. Aufgrund der daraus resultierenden immer knapper werdenden Ressourcen und der darum zwangsläufig schwindenden Fördermöglichkeiten wird sich die zukünftige Versorgungssituation mit fossilen Brennstoffen verschlechtern. Unter anderem infolgedessen steigt der Ölpreis seit Jahren. Und auch in Zukunft wird sich dies im Zuge der immer aufwendigeren Gewinnungsverfahren kaum ändern und so der Einsatz von Öl in der Heiztechnik voraussichtlich zunehmend von anderen Möglichkeiten zur Wärmeereugung abgelöst werden

Heizungs-Check

Bei einem Heizungs-Check werden nicht nur einzelne Systemkomponenten betrachtet, sondern die Gesamtheit des Heizsystems als Zusammenspiel aller Bestandteile. Nur so ist eine aussagekräftige und individuelle Beurteilung möglich und Sie erhalten speziell auf Ihre Heizung abgestimmte Verbesserungsoptionen an die Hand.

Ziele des Heizungs-Checks:
  • Einsparmöglichkeiten erkennen
  • Sicherheit erhöhen
  • Betriebskosten senken
  • Ressourcen schonen

Heizwärmeverbrauch

Der Heizwärmeverbrauch zeigt an, wieviel Energie in einem Jahr pro Quadratmeter Wohnfläche zum Heizen verbraucht wurde.

Er wird gemessen in Kilowattstunden je Quadratmeter und Jahr: kWh/m²a.

Der tatsächliche Heizwärmeverbrauch hängt stark vom Heiz- und Lüftungsverhalten der Bewohner sowie von lokalen Klimaschwankungen ab und ist damit nur bedingt vergleichbar.

Mit der EnEV 2009 wurde deshalb der Jahres-Primärenergiebedarf als Kenngröße eingeführt.

Heizungsoptimierung

Durch eine Heizungsoptimierung können Sie bis zu 20% Ihrer jährlichen Heizkosten einsparen.

Es werden die entsprechenden Hauptkomponenten der Anlage (Regler, Kessel, Pumpen, Heizkörper, Thermostate etc.) optimal aufeinander abgestimmt und so überflüssige Verluste minimiert.

Zur Heizungsoptimierung gehören:
  • Hydraulischer Abgleich
  • Voreinstellung der Thermostatventile
  • Einstellung der Förderhöhe an der Pumpe
  • Optimierung der Vorlauftemperatur

Heizwerte

Die folgende Übersicht zeigt Ihnen die Heizwerte vom Brennstoff Holz im Vergleich zu den klassischen Brennstoffen Heizöl und Erdgas. Es handelt sich dabei um ungefähre Werte, die je nach Erdgas bzw. Holzqualität abweichen können.

Brennstoff         Heizwert

Heizöl             10 kWh / l

Holzfeuchte

Die Holzfeuchte spielt besonders beim Gewicht des Holzes eine große Rolle. Nadelhölzer besitzen einen Wassergehalt von 55-70 % in Bezug auf den wasserfreien Zustand. Frische Laubhölzer hingegen haben einen Wassergehalt von 70-100 % im Vergleich zum getrockneten Zustand. Ein frisch gefällter Baum, sogenanntes „Grünes Holz“ enthält genauso viel Wasser wie der lebende Baum. Die Fällzeit hat hierbei keinen Einfluss auf den Feuchtegehalt, sondern viel mehr der Standort und die Holzart.

Die Wassermenge und die Holzfeuchte berechnen sich wie folgt:

Nassgewicht (mu) – Trockengewicht (m0) = Wassermenge (mw)
Holzfeuchte u ( %) = Nassgewicht – Trockengewicht : Trockengewicht x 100

Je nach späterem Verwendungszweck muss eine bestimmte Endfeuchte durch Trocknung erzeugt werden. Bei falsch gewählter Feuchte kann es zu Rissen, Verformungen und ähnlichen Schäden kommen. Ab 20 % Holzfeuchte besteht die Gefahr von Pilzbefall. Die kann allerdings durch Maßnahmen verhindert werden.

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Verwendungszweck | Verarbeitungsholzfeuchte

Bauholz für überdachte, offene Bauwerke | 16 bis 18 %
Gartenmöbel, Gartengeräte | 16 bis 18 %
Sportgeräte, Werkzeuge und Gegenstände, die überwiegend im Außenbereich verwendet werden | 12 bis 16 %
Fenster, Außentüren | 12 bis 15 %
Möbel, Innentüren | 10 bis 12 %
Parkett, in beheizten Räumen | 7 bis 10 %
Holz für Heizungsbekleidungen | 6 bis 7 %
Furniere, Sperrplattten, Schichtholz | 6 bis 8 %

Holzpellets

Holzpellets sind aus Holzresten geformte, zylinderförmige Presslinge. Aufgrund ihrer hohen Energiedichte und der kompakten Ausmaße (1-5 cm Länge und 4-10 mm Durchmesser) eignen sie sich besonders gut als Brennstoff.

Da es sich bei Holzpellets um ein reines Naturprodukt aus nachwachsendem Rohstoff handelt, sind sie unabhängig von fossilen Brennstoffen und unterstützen zugleich die regionale Forstwirtschaft. Außerdem sind die kompakten Ausmaße und die gute Lagerbarkeit von Vorteil. Aufgrund der neutralen CO2-Bilanz handelt es sich um einen sehr umweltfreundlichen Rohstoff.

Der Energiegehalt von Holzpellets lässt sich am besten vergleichen, wenn man den Heizwert in kWh je Kilogramm berechnet. Pellets besitzen einen Heizwert von ca. 5 kWh je Kilogramm. Bezogen auf den Energiegehalt sind daher 2 kg Holzpellets mit einem Liter Heizöl vergleichbar.

Über die Qualität von Holzpellets werden in der DIN 51731 Aussagen getroffen. Es werden Richtwerte für Pellets angegeben, mit denen eine hohe Qualität gewährleistet werden kann.

Im Wesentlichen werden dabei folgende Werte genannt:
  • Länge der Holzpellets: 1-5 cm
  • Durchmesser der Holzpellets: 4-10 mm
  • Schüttgewicht der Holzpellets: 650 kg je m³
  • Restfeuchte der Pellets: unter 12 %
  • Aschegehalt der Pellets: unter 1,5 %

Hydraulischer Abgleich

Weniger als 20 % der Heizungsanlagen in Deutschland sind durch einen hydraulischen Abgleich richtig eingestellt. Und das, obwohl Hausbesitzer durch ihn im Schnitt über 100 Euro pro Jahr einsparen.

Häufig wird ein hydraulischer Abgleich als Maßnahme zur Steigerung von Energieeffizienz von Stadt, Gemeinde oder Landkreis gefördert. Er kostet je nach Zustand der Heizung zwischen 400 und 1.250 Euro.

Der hydraulische Abgleich der Anlage stellt einen entscheidenden Aspekt der Optimierung des Gesamtsystems dar. Er stellt sicher, dass alle Heizkörper oder Heizkreise exakt mit der Heizwassermenge versorgt werden, die notwendig ist, um die gewünschte Heizleistung zu erzielen. Ohne hydraulischen Abgleich kann es passieren, dass einige Räume mit zu viel Wärme versorgt werden und andere Räume werden nicht richtig warm. Die Folge ist ein hoher Energieverbrauch, da die Heizung meist einfach höher aufgedreht wird, um die gewünscht Temperatur im Zimmer zu erreichen. Noch schlimmer: Der Wärmeerzeuger (Heizkessel, Wärmepumpe etc.) wird überdimensioniert.

Bei einem hydraulischen Abgleich wird die Heizlast exakt berechnet. In jedem Raum wird gemessen, welche Heizwasserströme benötigt werden, um den Raum auf die gewünschte Temperatur bringen. Es werden Druckverluste berechnet und alle Thermostate begutachtet. Zudem wird analysiert, welche Leistung die Umwälzpumpe bei der gegebenen Situation haben sollte. Nach der Bestandsaufnahme erfolgt die Optimierung der Anlage.

Holzvergaserkessel

Ein Holzvergaserkessel stellt eine technische Verbesserung der einfachen Holzkessel dar. Die Holzverbrennung läuft in unterschiedlichen Stufen ab – diese trennt der Holzvergaserkessel. Zunächst wird die Restfeuchte des zugeführten Holzes entfernt. Danach folgt die Holzvergasung, wodurch sehr heiße Abgase entstehen, die ebenfalls im Heizungssystem genutzt werden.

Holzvergaserkessel zeichnen sich durch robuste Bauweise, hohen Wirkungsgrad und durch niedrige CO- und Staubemission aus. Die gute Zugänglichkeit zum Feuerraum und zum Ascheraum ermöglichen eine leichte Wartung und Reinigung. Der groß dimensionierte Feuerraum kann schnell und einfach von vorne befüllt werden und ermöglicht eine lange Abbranddauer. Holzvergaserkessel werden zum Teil fertig verkleidet, auf Palette im Karton steckerfertig ausgeliefert.

Holzvergaserkessel sind als autarke Holzheizung oder auch in Kombination mit unterschiedlichen Systemen wie z.B. Öl-, Gas-, Solar-, Elektro-, Wärmepumpen-, Pellet-Heizungen und bereits bestehenden Heizungsanlagen einsetzbar. Groß dimensionierte Feuer- und Ascheräume – mit feuerfesten Keramik-Formteilen ausgekleidet – ermöglichen eine Brenndauer bei Nennleistung von bis zu 2 Stunden, wobei der Ascheraum nur 1x pro Woche entleert werden muss.

Die umgekehrte Verbrennung (unterer Abbrand) im keramischen Feuerraum sorgt für eine vollkommene und umweltfreundliche Verbrennung mit einem Wirkungsgrad von über 90% und einer CO-Emission von < 250 mg/m³.

Imprägnierung

Unter Imprägnierung versteht man das Verfahren, Werkstoffe durch das Aufbringen eines Schutzmittels unempfindlicher gegen Nässe und Feuchtigkeit zu machen.

Infrarotstrahlung

Die Infrarotstrahlung (auch als „IR-Strahlung“ abgekürzt) bezeichnet eine Strahlung im Spektralbereich zwischen dem sichtbaren Licht und der Terahertzstrahlung. Sie ist nicht sichtbar, kann aber teilweise als Wärme wahrgenommen werden.

Infrarotstrahlung kommt auf den unterschiedlichsten Gebieten zur Anwendung. In der Unterhaltungselektronik funktionieren die meisten Fernsteuerungen als IR-Sender, um die Empfänger (HiFi-Anlagen, TV-Geräte) via Infrarotstrahlung zu steuern. Im Hausgerätebereich finden Infrarotstrahler als thermische Strahler (Heizstrahler) ihren Einsatz. In der Elektronik wiederum kommen IR-Lichtschranken und -optokoppler zum Einsatz.

Ein wichtiges Gebiet ist die Thermografie, die Erzeugung von Wärmebildern. Hier wird die Infrarotstrahlung als Falschfarbenbild dargestellt, warme oder heiße Objektstellen sind gelb abgebildet, kältere Objektstellen werden hingegen von rot bis hin zum kalten blau-violett dargestellt. In der Bauthermografie nutzt man dieses Verfahren im Zuge der Qualitätssicherung und Auffindung von Wärmeverlusten an Gebäuden. Hieraus ergeben sich dann wichtige Erkenntnisse für eine effektive und effiziente Isolierungsplanung.

Inspektion

Inspektion bezeichnet die „Maßnahmen zur Feststellung und Beurteilung des Istzustandes von technischen Mitteln eines Systems“ (DIN 31051). Sie bildet die Grundlage zur Ermittlung möglicher erforderlicher Maßnahmen zur Instandsetzung und ist somit wesentlicher Bestandteil der Instandhaltung nach DIN 31051 (Grundlagen der Instandhaltung).

Bei der Inspektion werden eventuelle Mängel erkannt, sodass sie im Anschluss behoben werden können. Inspektion und Durchführung der Wartungsarbeiten stehen nicht zwingend in Zusammenhang. Anhand des Inspektionsberichtes können Ihnen mögliche Einsparpotenziale aufgezeigt sowie dringende Reparaturen nahegelegt werden.

Instandhaltung

Die Instandhaltung technischer Systeme, sowie von Bauelementen, Betriebsmitteln und Geräten stellt den Erhalt des funktionstüchtigen Zustandes sicher und wird durch die DIN-Norm 31051 geregelt. Gerade für Hauseigentümer ist sie ein wichtiges Thema.

Die DIN-Norm 31051 gliedert die Instandhaltung in die 4 Teilbereiche: Inspektion, Instandsetzung, Verbesserung und Wartung.

Jacuzzi

Ein Jacuzzi ist eine andere Bezeichnung für einen Whirlpool. Die runden Wannen regen durch verschiedene Massagedüsen den Kreislauf an und fördern die Durchblutung. Die Muskeln werden gestrafft und der Körper entspannt.

Jalousie

Eine Jalousie ist eine Fensterabdeckung, die aus einzelnen, beweglichen Lamellen besteht und mittels einer Zugschnur herauf- und heruntergelassen werden kann. Sie kann innen oder außen am Fenster angebracht werden und kann als Sicht- und Sonnenschutz dienen.

Als Materialien sind Holz, Aluminium oder Kunststoff verfügbar.

Kelvin

Das Kelvin (wissenschaftliche Abkürzung: K) ist eine Temperaturdifferenzangabe, welche vor allem in Thermodynamik, Technik, Wärmeübertragung und Naturwissenschaft genutzt wird.

Früher wurde der Begriff „Grad Kelvin“ (°K) verwendet, die Angabe „Grad“ (°) wird aber seit 1967 hier nicht mehr verwendet.

Farbtemperaturen (also die Wärme oder Kälte eines Farbtons) werden in Kelvin gemessen. Ein warm wirkendes Rot-Gelb (z.B. Kerzenlicht) hat beispielsweise einen Wert von 1.800 K, während ein kalt wirkendes Blau (z.B. nördliches Himmelslicht) eine Farbtemperatur von 15.000 – 27.000 K aufweist.

Keramik

Unter Keramik versteht man weitläufig Produkte, die aus nichtmettalischen und anorganischen Werkstoffen hergestellt werden und durch das „Brennen“ bei über 900° C gehärtet werden.

Typische Keramische Produkte sind:
  • Porzellan
  • Fliesen
  • Sanitärkeramik
  • Dachziegel
  • Kanalisationsrohre

KfW-Darlehen

Die Abkürzung „KfW“ steht für „Kreditanstalt für Wiederaufbau“. Die KfW-Bankengruppe ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts und fördert mit zinsgünstigen Krediten die Wirtschaft, die Gesellschaft und die Umwelt. Ebenso wird der private Wohnungsbau gefördert.

Da die KfW-Bank diese Darlehen nicht direkt an die beantragende Person vergibt, erfolgt die Gewährung des Darlehens über durchleitende Kreditinstitute.

Die KfW-Bankengruppe bietet zahlreiche Fördermittel (in der Regel zinsgünstige Darlehen und Zuschüsse) für die unterschiedlichsten Neubau- und Sanierungsvorhaben. Fördermittel werden beispielsweise gewährt für energieeffizientes Bauen, energieeffizientes Sanieren oder für erneuerbare Energien. Auch der altersgerechte Umbau (Stichwort „Barrierefrei“) wird gefördert.

KG-Rohr (Kanalgrundrohr)

Ein KG-Rohr dient der Abwasserentsorgung (im Erdreich) von Gebäuden bis zur öffentlichen Kanalisation.

Kleenexbox

Zur Aufbewahrung von Kosmetiktüchern werden spezielle Kleenex Boxen angeboten. Die Boxen haben eine ovale Öffnung, durch die sich die vorperforierten Tüchern problemlos entnehmen lassen. Außerdem lassen sich die Boxen komplett öffnen, so dass sie regelmäßig nachgefüllt werden können.

Klempner / Spengler / Flaschner

Alle drei Berufsbezeichnungen, die regional unterschiedlich genutzt werden, bezeichnen einen Handwerksberuf, dessen Aufgabe es ist, Metallarbeiten im Bausektor auszuführen.

Dazu zählen Metallbekleidungen an Fassaden, Gauben und Kaminen, Blenden an Ortgängen und Traufen, Dachentwässerung und vieles mehr.

Landläufig wird häufig auch der Sanitär- und Heizungsinstallateur als Klempner bezeichnet, da dieser Beruf ursprünglich aus dem Klempnerberuf hervorgegangen ist.

Klobürste

Toilettenbürstengarnituren werden als Stand- und als Wandmodell angeboten. Letztere werden in einem gewissen Abstand zur Bodenfläche angebracht und haben damit den Vorteil, dass die Reinigung des Bodens leichter ist.

Außerdem gibt es die Garnituren entweder mit Deckel oder in offener Ausführung und werden aus Glas oder aus Kunststoff hergestellt.

Speziell für das barrierefreie Bad gibt es Toilettenbürstengarnituren, die mit längeren Griffen ausgestattet sind, so dass sich der Benutzer nicht bücken muss. Auch aufgrund der Trichterform des Behälters und der nach vorne geneigten Öffnung wird die Nutzung deutlich erleichtert. Darüber hinaus ist die Platzierung der Garnitur von besonderer Bedeutung. Gerade im barrierefreien Bad sollte die Bürste so platziert sein, dass sie auch für Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit oder auch für Rollstuhlfahrer gut zugänglich ist.

Konvektionswärme

Das Prinzip der Konvektionswärme bedeutet, dass die warme Luft (zum Beispiel durch einen Heizkörper erzeugt) nach oben steigt und sich im oberen Bereich des Raumes wieder abkühlt und zum Boden bzw. zur Heizquelle zurückkehrt. Es entsteht also ein Luftkreislauf.

Kosten einer Handwerkerstunde

Immer wieder hört man, dass eine Handwerkerstunde in Deutschland zu teuer sei, aber wie sich die Kosten tatsächlich zusammensetzen, ist den Wenigsten bekannt.

Schlüsselt man den Stundenberechnungssatz einer Handwerkerrechnung in die anteiligen Kosten auf, wird deutlich, wie viele unterschiedliche Faktoren bei der Berechnung einer Arbeitsstunde berücksichtigt werden müssen. Der eigentliche Gewinn macht hierbei den geringsten Anteil aus!

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Und so verteilen sich die Kosten im Einzelnen:
Allgemeine Geschäftskosten
  • Miete und sonstige Raumkosten
  • Fahrzeugkosten
  • Steuern, Versicherungen, Beiträge
  • Rechts- und Beratungskosten
  • Kalkulationskosten
  • Reparaturen, Wartung
  • Verwaltungsaufwand
  • Zinsen
  • Abschreibungen
Risikozuschlag
  • allgemeines Unternehmerrisiko
  • Vorsorge für Forderungsausfälle
Verwaltungsaufwand
  • Angebots- und Rechnungserstellung
  • Beratung
  • Materialbestellung
  • Logistik
Lohnzusatzkosten
  • Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung
    (Arbeitslosen-, Renten-, Unfall-, Kranken- und Pflegeversicherung)
  • Weihnachtsgeld
  • vermögenswirksame Leistungen
  • bezahlte Urlaubstage
  • bezahlte Krankheitstage
  • bezahlte Feiertage
Haben Sie Fragen zu diesem Thema an uns? Wir beraten Sie gern!

Kontrollierte Wohnraumlüftung (KWL)

Unter kontrollierter Wohnraumlüftung versteht man die – im Gegensatz zur unkontrollierten Lüftung – maschinelle Zu-/Abführung von Raumluft mittels Fenster-, Fugen- oder Schachtlüftung.
Es gibt zwei verschiedenen Arten von kontrollierten Wohnraumlüftung: die zentrale und die dezentrale Wohnungslüftung.
Zunehmende, sich positiv zugunsten der Energieeinsparung auswirkende Möglichkeiten bei der Erbauung luftdicht isolierter Gebäude machen diese Lüftungstechnik notwendig, da hierbei die konventionellen Arten keinen ausreichenden Luftaustausch gewährleisten können.

Fugen- oder Schachtlüftung beispielsweise führt nicht ausreichend Luft zu und ab, was unter anderem in Schimmelbildung mündet. Fensterlüftung macht zusätzliche Wärmezufuhr über eine Heizung notwendig, wodurch der Energieeinsparungszweck der besonderen Isolierung ad absurdum geführt wird. Desweiteren gibt es zahlreiche weitere Vorteile maschineller Lüftung.

Kupfer

Kupfer (Elementsymbol: Cu – von dem lateinischen Begriff „Cuprum“) ist ein weiches Edelmetall, welches sich aufgrund seiner Zähigkeit und Formbarkeit hervorragend für verschiedene Anwendungen in der Bau- und Elektroindustrie eignet.

Kupfer ist zudem noch ein sehr guter Wärme- und Stromleiter. Als Münzmetall findet es ebenfalls weltweit Verbreitung.

Leuchten (Badezimmer)

Leuchten sind auch im Badraum von besonderer Bedeutung. Zusätzlich zur Deckenleuchte werden Leuchten angeboten, die an und neben dem Spiegel angebracht werden. Um gute Lichtverhältnisse zu erreichen, bietet es sich an, die Leuchten rechts und links vom Spiegel anzubringen. Grundsätzlich ist zu beachten, dass die Lampen, die in Wassernähe montiert sind, spritzwassersicher sein müssen.

Lichtes Maß

Das „Lichte Maß“ bezeichnet den „offenen“ Abstand zwischen zwei Bauteilen, z.B. bei einer Fensterleibung, wo man von „Lichter Breite“ spricht.

Lift-WC

Ein Lift-WC ist ein elektrisch in der Höhe verstellbares WC, welches teilweise zudem noch leicht gekippt werden kann. Es wird häufig im Bereich der Senioren- oder Krankenpflege eingesetzt und ermöglicht in ihrer Bewegung eingeschränkten Personen die mühelose Benutzung des WCs.

Die verstellbaren WC-Gestelle sind als Unterputz- und Aufputzmodell erhältlich und auch für Dusch-WCs geeignet.

Luftsprudler

Mit dem beimischen von Luft regelt der Luftsprudler den Wasserstrahl einer Badarmatur. Diese Technik ist nicht nur günstig sondern spart zudem Wasser und macht den Wasserstrahl weicher und gleichmäßiger.

Lotionspender

Ein Seifenspender, oder auch Lotionspender, spendet durch Drücken bzw. Ziehen des Hebels Seife. Die Spender werden entweder direkt neben dem Waschtisch an der Wand angebracht oder als Standversion auf dem Waschtisch plaziert. Häufig sind die Seifenspender aus verchromten Metall oder aus Opalglas. Im Vergleich zu den Seifenschalen sind die Seifenspender hygienischer und sauberer und ermöglichen eine gute Dosierung der Flüssigseife.

Dennoch sollte je nach den individuellen Bedürfnissen zwischen Seifenschale und Seifenspender entschieden werden. Beim barrierefreien Bad empfiehlt sich allerdings ein Seifenspender, da es für Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit häufig eine Herausforderung darstellt, feste Seife, die beispielsweise auf den Boden fällt, wieder aufzuheben.

Luftreiniger

Saugen über einen Ventilator verbrauchte und verschmutze Raumluft an, reinigen diese über ein Filtersystem und geben die gereinigte Luft über einen Auslass wieder an den Raum ab.

Marmor

Unter Marmor (Carbonatgestein) versteht man Gesteine, die aus Dolomit, Aragonit und mineralem Calcit bestehen. Marmor entsteht im Erdinneren aus Kalkstein, der sich unter hohem Druck und Hitze in Marmor „umwandelt“.

Mineralguss

Dieser Werkstoff kommt sehr oft bei Waschtischen und im Badbau zum Einsatz. Mineralguss ist temperaturbeständig, robust und trotzdem vergleichsweise leicht. Es kommt hinzu, dass er sich problemlos sägen, bohren und schleifen lässt.

Mineralputz

Seit 2005 gilt mit der zentralen Norm DIN EN 998-1 (Festlegung für Mörtel im Mauerwerksbau, Teil 1: Putzmörtel) eine neue Klassifikation nach Eigenschaften und Anforderungskategorien, welche die alten Putzmörtelgruppen nach DIN 18550 ersetzen.

Die europaweit gültige Norm bezieht sich auf werkseitig vorgemischte Trockenmörtel mit mineralischen, anorganischen Bindemitteln auf Kalk-, Zement- oder Kalk-Zement-Basis.

Diese besonders dauerhaften Unter- und Oberputze sind lösemittelfrei, nicht brennbar und haben durch ihr feinporiges Kapillargefüge einen idealen Feuchtehaushalt – sowohl an der Fassade wie im Innenraum. Wasseraufnahme- und Trocknungsverhalten sowie die Alkalität der mineralischen Bindemittel verringern an der Fassade die Gefahr der Algen- und Pilzbildung – auf den Einsatz von Bioziden kann daher verzichtet werden.

Multifunktionsdusche

Eine Multifunktionsdusche bietet seinem Nutzer mehrere Zusatzfunktionen. Sie kann aus unterschiedlichen Brausen bestehen (Kopfbrause, Körperbrause, Seitenbrause…). Weitere Funktionen wie Licht-Therapie oder Dampfdusche sind möglich. Mit einer Multifunktionsdusche wird Ihr Bad zur privaten Wellness-Oase.

Mittelablauf

Der Mittelablauf einer Badewanne kommt in Wannen zum Einsatz, die auch zu zweit genutzt werden sollen. So stört der Ablauf keinen der Nutzer.

Mischbatterie

Ist eine Vorrichtung in der zwei unterschiedlich temperierte Wasserströme durch innere Vermischung zu einem gewünschten Wärmegrad vermischt werden.

Nachtspeicherheizung

Die Nachtspeicherheizungen hatten ihre Einführung in den 1950er und 1960er Jahren. Dort galten sie als günstige Alternative zu Kohle- und Öhlheizungen und sollten durch die nächtliche Energieaufnahme für eine gleichmäßige Auslastung der Energieversorgungsnetze (bzw. der Kraftwerke) dienen. Nachts wird das Speichermaterial durch den damals günstig zu beziehenden „Nachtstrom“ aufgeheizt, tagsüber wird die Wärme dann gleichmäßig abgegeben.

Durch die Ölkrise (1973), wachsendes Umweltbewusstsein (unter anderem auch durch das Verbot des bis dahin verbauten Dämmstoffes Asbest), und die Einführung der Stromsteuer (1999) hat sich die Akzeptanz der Nachtspeicherheizungen stark verringert. Teilweise werden von einigen Energieversorgern auch die günstigen Nachttarife gar nicht mehr angeboten.

Ein Vorteil dieser Heizung ist ihre Verschleiß- und Wartungsarmut und die relativ geringen Anschaffungskosten. Ebenso kann sie immer noch eine Alternative zu anderen Heizformen darstellen, falls deren Installation zu teuer und aufwendig erscheint, da Strom fast überall verfügbar ist.

Niedertemperatur

Ein Heizsystem auf Niedertemperaturbasis arbeitet mit niedrigeren Heizwassertemperaturen als Konstanttemperaturkessel. Die Kesselwassertemperatur variiert bedarfsabhängig mit der Vorlauftemperatur. Niedertemperatur-Heizkessel gibt es für Erdgas und Heizöl. Die Investition für entsprechende Geräte ist relativ gering, doch die Effizienz der Energieausnutzung im Vergleich zur Brennwerttechnik geringer.

Bei der Umrüstung auf einen Niedertemperaturkessel müssen alte Heizkörper auf ihre Kompatibilität mit den neuen Systemtemperaturen überprüft werden, da ansonsten die beabsichtigte Energieeinsparung verloren gehen kann.

Nachwachsende Rohstoffe

Nachwachsende Rohstoffe sind Pflanzen oder Tiere, die von Menschen für verschiedene Zwecke der Verarbeitung genutzt werden können. Dazu zählen beispielweise Holz oder Naturfasern wie z. B. Wolle, Flachs und Hanf, aber auch Pflanzenöle, Leder oder Biomasse.

Im Prinzip stehen nachwachsende Rohstoffe unbegrenzt zur Verfügung, solange sie nachhaltig bewirtschaftet werden – d. h. sie dürfen in einer bestimmten Zeit nur in solcher Menge genutzt werden, wie sie sich auch wieder selbst erneuern.

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Eine Ausbeutung, d. h. nicht nachhaltige Nutzung, hat oft schwerwiegende Folgen wie Bodenerosion, Versalzung, Wüstenbildung oder Ausrottung von Tier- und Pflanzenarten. Nicht nachwachsende Rohstoffe sind beispielsweise Öl, Kohle und Erze.

Notentwässerung

Ist eine zusätzliche Regenentwässerung über Notab- und Notüberläufe mit freiem Ablauf auf das Grundstück.

Papierhalter

Toilettenpapierhalter werden in vielen verschiedenen Ausführungen angeboten. Der wesentliche Unterschied ist, dass es Halter mit Deckel und ohne Deckel gibt. Montiert werden die Papierhalter direkt neben dem WC, so dass das Papier stets griffbereit ist. Das ist auch im barrierefreien Bad von besonderer Bedeutung.

Die unterschiedlichen Ausführungen der Toilettenpapierhalterungen sind meist auf das Design der jeweiligen Badserie abgestimmt.

Passivhaus

Hocheffiziente Energienutzung bei Gebäuden

Sie möchten zukunftssicher bauen und neueste Technologien nutzen? Ihr Haus soll finanzierbar sein und trotzdem Persönlichkeit und Individualität ausstrahlen? Dann sind Sie bei uns genau richtig.

Was ist ein Passivhaus?

Als Passivhaus wird ein Gebäude bezeichnet, das ohne Heizungsanlage das ganze Jahr über ein angenehmes Innenklima bietet. Bei einem Jahresheizwärmebedarf von weniger als 15 kWh/(m²a) benötigt ein Passivhaus rund 90 % weniger Heizenergie als ein konventionelles Gebäude.

Die Technik beruht dabei auf:
  • der Wärmebewahrung (luftdichte, extrem gut gedämmte Gebäudehülle)
  • der passiven Solarenergienutzung (Wärmeeinstrahlung durch Fenster)
  • der Wärmerückgewinnung aus der Abluft (Lüftungsanlage).
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Was haben Sie davon?

Zwar sind die Baukosten bei einem Passivhaus etwas höher als bei einem konventionellen Haus. Diese bedingen sich durch die hochwertige Lüftungsanlage, die besonders gute Wärmedämmung, die speziell gedämmten Fenster und die besonders sorgfältige Abdichtung der Gebäudehülle. Auf der anderen Seite muss keine Heizungsanlage mit Heizkörpern in jedem Zimmern eingebaut werden.

Auf längere Sicht lassen sich auf jeden Fall Einsparungen erzielen, vor allem durch geringere Energiekosten. Außerdem können Sie verschiedene Förderprogramme der Kredianstalt für Wiederaufbau (KfW) nutzen – fragen Sie uns nach den aktuellen Fördermöglichkeiten!

Obwohl neueste Technologien zum Einsatz kommen, müssen sich die Bewohner nicht mit komplizierter Technik rumärgern. Die Bedienung der Abluftanlage ist z. B. sehr einfach und der jährliche Filterwechsel kann problemlos selbst durchgeführt werden.

Die pollenfreie und staubarme Frischluft, die durch die Lüftungsanlage in das Haus gelangt, bietet vor allem Asthmatikern und Allergikern eine erhöhte Lebensqualität.

Funktionsweise

Das Passivhaus benötigt über 90 % weniger Heizenergie als ein gewöhnliches Haus.

Möglich ist dies, wenn folgende Anforderungen erfüllt werden:
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  • Luftdichtigkeit des Gebäudes
  • Dämmstoffdicke der Außenwand 25 bis 40 cm
  • Anordnung großer Fensterflächen im Süden, möglichst kleine Fensterflächen im Norden
  • Fenster als Dreifach-Wärmeschutzverglasungen
  • Hoher Energiedurchlassgrad der Fenster, um passive Solarenergie zu nutzen
  • Hochwertige Lüftungsanlage für Frischluft und Wärmerückgewinnung
  • Brauchwassererwärmung durch Solarenergie

Eine Lüftungsanlage gewinnt Wärme aus der Abluft und sorgt gleichzeitig für Frischluft im Gebäude. Unerwünschte Luftfeuchtigkeit wird abtransportiert und die Bildung von Schimmel vermieden. Anders als bei einer Klimaanlage können keine Keime entstehen. Moderne Lüftungsanlagen arbeiten nahezu geräuschlos. Der Raum wird, ohne spürbaren Luftzug, mit staubarmer und pollenfreier Luft gefüllt. Lüftungsanlagen mit Feuchtigkeitsrückgewinnung sorgen im Winter für eine konstante Luftfeuchtigkeit.

Was sollte beachtet werden?

Da durch die Fenster eines Passivhauses viel Energie gewonnen werden kann, sollten möglichst große Fensterflächen nach Süden ausgerichtet sein. Die Fenster, die zu den anderen Himmelsrichtungen ausgerichtet sind, sollten dagegen möglichst klein gehalten werden. Die Südfront sollte keine Verschattung, z.B. durch Bäume, aufweisen.

Bei der Planung des Lüftungskanalnetzes ist es wichtig, dass die kalten Kanäle außerhalb und die warmen Kanäle innerhalb des Hauses gelegen sind.

Das Lüftungssystem sorgt für ein permanent angenehmes und frisches Klima. Aus diesem Grund ist eine Lüftung mit offenen Fenstern und Türen in einem Passivhaus zwar möglich, aber nicht notwendig. Wird dennoch gelüftet, sollte gerade im Winter beachtet werden, dass ein zu langes Öffnen der Fenster und Türen zu einem Abfall der Raumtemperatur führt.

Unterschiede Passivhaus- Niedrigenergiehaus

Das Passivhaus wurde aus den Prinzipien des Niedrigenergiehauses entwickelt: Bewahrung der Wärme im Gebäude, Nutzung der passiven Solarenergie und teilweise Rückgewinnung von Wärme. Durch die besonderen Anforderungen ist bei einem Passivhaus keine Heizung notwendig.

Gegenüber einem Niedrigenergiehaus braucht ein Passivhaus 80 % weniger Energie. Ein Niedrigenergiehaus hat einen Heizwärmebedarf von weniger als 80 kWh/m² im Jahr, ein Passivhaus benötigt weniger als 15 kWh/m² im Jahr.

Photovoltaik

Das Wort Photovoltaik (oder auch Fotovoltaik) ist ein Kunstwort, welches sich aus dem griechischen Begriff Photo (Licht) und dem Wort Volt (nach dem Namen des Physikers Alessandro Volta) zusammensetzt.

Es erfolgt die direkte Umwandlung des eintreffenden Sonnenlichts in elektrische Energie mittels sogenannter Solarzellen. Der Photoeffekt bezeichnet die Freisetzung von positiven und negativen Ladungsträgern in einem Festkörper, hervorgerufen durch Lichteinstrahlung.

Eine sehr umweltfreundliche Energiegewinnung bei der aus Lichteinstrahlung durch Solarzellen elektrische Energie gewonnen wird.

Mittlerweile steigt die Zahl der privaten Haushalte und Gewerbebetriebe an, die eine Photovoltaikanlage auf dem Dach installieren, um den überschüssigen Strom dann in das öffentliche Stromnetz gegen eine staatlich festgelegte Vergütung einzuspeisen.

Poroton (Lochziegel, Hohlziegel)

Bei einem Lochziegel handelt es sich um einen Mauerziegel, der zur Gewichtsoptimierung und Verbesserung der Wärmedämmfähigkeit werksseitig mit Löchern hergestellt wird.

Quaryl

Dieser Verbundwerkstoff aus Quarzsand und Acryl kommt vor allem bei Badewannen und Waschbecken oft zum Einsatz. Er ist unempfindlich, hitzebeständig und sehr stabil.

Raumheizvermögen

Das Raumheizvermögen gibt Auskunft über die Leistung des Kaminofens. Dieses ist beim Kauf zu berücksichtigen, da das Raumheizvermögen den vorhandenen Raumgegebenheiten entsprechen muss. Ist das Raumheizvermögen zu hoch, wird der Kaminofen nicht voll ausgelastet, so dass die Ausbrennung nicht optimal ist. Dies kann dazu führen, dass die Sichtscheibe beschlägt und sich Teer im Brennraum bildet. Es sollte also darauf geachtet werden, dass die Leistung des Ofens nicht gedrosselt wird, er dennoch ausreichend Raumheizvermögen für den gewünschten Einsatzzweck aufweist.

In der DIN 18893 werden drei Heizbedingungen unterschieden, an denen das Raumheizvermögen orientiert ist.

Günstige Heizbedingungen:
  • Raum mit maximal einer Außenwand, die höchstens 5 Meter lang ist
  • Innenwände grenzen an beheizte Räume
Weniger günstige Heizbedingungen:
  • Raum mit maximal einer Außenwand, die höchstens 5 Meter lang ist
  • Innenwände grenzen an unbeheizte Räume
Ungünstige Heizbedingungen:
  • zwei Außenwände
  • Innenwände grenzen an unbeheizte Räume

Raumthermostate

Moderne Thermostate sind programmierbar, wodurch sich abhängig vom Nutzerverhalten die Raumtemperatur optimal steuern lässt. So kann beispielsweise gesteuert werden, dass die Heizung morgens bereits vor dem Aufstehen den Raum aufheizt oder das nachts die Temperatur abgesenkt wird.

Programmierbare Thermostatventile lassen bei jedem Heizkörper problemlos nachrüsten – sie helfen schnell und ohne großes Investment, Energiekosten einzusparen.

Regenfallrohr (Fallrohr)

Bei einem Fallrohr handelt es sich um senkrecht angebrachtes Rohr im Innen- oder Außenbereich eines Gebäudes welches Schmutz- oder Regenwasser ableitet.

Der Durchmesser eines Regenfallrohres variiert je nach Dachfläche und der erwarteten Regenmenge.

Gebräuchliche Materialien für Schmutzwasserfallrohre sind Gusseisen, Steinzeug oder Kunststoff. Bei Regenfallrohren hat sich Stahlblech, Kupferblech, Titanzink und Faserzement bewährt.

Reserverollenhalter / Ersatzrollenhalter

Ersatzrollenhalter dienen der Aufbewahrung von einer oder mehreren Reserverollen. Der Halter sollte in unmittelbarer Nähe zum WC angebracht sein, damit das Reservepapier bei Bedarf griffbereit ist. Dies ist auch für Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit von besonderer Bedeutung. In der Regel wird der Ersatzrollenhalter direkt an der Wand montiert oder einfach aufgestellt.

Rohrbegleitheizung

Eine Rohrbegleitheizung (oder auch: Rohrheizung) dient der Erwärmung frost- oder kältegefährdeter Rohrleitungsabschnitte. Das kann sowohl bei Ablauf-, als auch bei Zulauf-Rohren der Fall sein. Ebenso werden Rohrheizungen für Zuluftrohre angeboten, um ein Ansaugen von kalter Außenluft zu verhindern.

Der Aufbau einer Rohrheizung kann unterschiedlich sein, das Prinzip ist immer gleich. Die Heizleiter winden sich in Form eines Heizbandes oder einer Manschette um das Rohr und geben so die erzeugte Wärme direkt an das Rohr ab. Der elektrische Anschluss befindet sich zumeist an Anfang und / oder Ende des Heizbandes und sollte im Außenbereich zusätzlich geschützt werden.

Ein Einfrieren von Zu- oder Ablaufrohren wird somit effektiv verhindert.

Rückflussverhinderer

Rückflussverhinderer, auch Rückflussventile genannt, verhindern den Rückfluss, Rückdruck oder das Rücksaugen des Schmutzwassers in das Leitungssystem. Außerdem wird durch ein Rückflussventil verhindert, dass sogenannte Kreuzflüsse auftreten.

In der Badewanne kommen diese Rückflussventile beispielsweise zum Einsatz, um zu verhindern, dass Wasser durch die Handbrause ins Leitungssystem zurückfliest.

Rohrinnensanierung

Ein Sanierungsverfahren für Installationsleitungen bei dem die Rohre von innen gereinigt und mit Epoxidharz ausgekleidet werden.

Schenkelmaß

Bei Eckbadewannen wird immer ein sogenanntes Schenkelmaß angegeben. Dieses Maß gibt Auskunft über die Länge der Wanne von der Ecke bis zum Wannenrand.

Schwammkorb

Zur Aufbewahrung eines Duschschwammes oder weiterer Duschutensilien gibt es Schwammkörbe. Häufig werden diese in eckiger Ausführung in einer Duschecke montiert. Es gibt Schwammkörbe jedoch auch in gerader Ausführung. Ergänzend zu den Schwammkörben werden auch passende Seifenkörbe angeboten. Die Körbe sind entweder mit sichbarer oder verdeckter Befestigung erhältlich.

Seifenhalter / Seifenschale

Zur Ablage von Seife gibt es die Seifenhalter. Sie sind grundsätzlich wie die Glashalter konstruiert, wobei anstelle des Glases eine Seifenschale, die häufig aus Glas ist, in die Befestigung gelegt wird. Außerdem werden auch kombinierte Halterungen für Seifenschale und Glas angeboten.

Seifenschalen sind zwar nicht unbedingt erforderlich, haben jedoch praktische Vorteile. In der Regel sind Waschbecken so geformt, dass die Ablage von Seife auf dem Rand kaum möglich ist. Die Waschbecken sind so konstruiert, dass Spritzwasser auf dem Rand in den Abfluss geleitet wird, so dass auch Seife dort kaum Halt hat. Außerdem ist es deutlich pflegeleichter, wenn die Seife auf einem speziellen Seifenhalter Platz findet. Meist sind die Seifenschaler abnehmbar und dadurch leicht zu reinigen.

Seifenspender

Ein Seifenspender, oder auch Lotionspender, spendet durch Drücken bzw. Ziehen des Hebels Seife. Die Spender werden entweder direkt neben dem Waschtisch an der Wand angebracht oder als Standversion auf dem Waschtisch plaziert. Häufig sind die Seifenspender aus verchromten Metall oder aus Opalglas. Im Vergleich zu den Seifenschalen sind die Seifenspender hygienischer und sauberer und ermöglichen eine gute Dosierung der Flüssigseife.

Dennoch sollte je nach den individuellen Bedürfnissen zwischen Seifenschale und Seifenspender entschieden werden. Beim barrierefreien Bad empfiehlt sich allerdings ein Seifenspender, da es für Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit häufig eine Herausforderung darstellt, feste Seife, die beispielsweise auf den Boden fällt, wieder aufzuheben.

Silikonharzputz

Silikonharzputze sind nicht genormt und unterliegen damit keiner Güterichtlinie. Durch ihre organischen Bindemittel werden sie wie die Kunstharzputze der Baustoffklasse B zugeordnet. Sie härten durch eine Bindemittelkombination aus – der Silikonharzemulsion und einem geringen Kunstharzdispersionsanteil. Das Resultat ist ein Putz mit schmutz- und wasserabweisenden Eigenschaften und einer guten Wasserdampfdurchlässigkeit.

Solarspeicherhaus

Das Solarspeicherhaus ist in der Lage, den Heizwärme- und Warmwasserbedarf seiner Bewohner während des Jahres komplett aus Solarenergie zu gewinnen.

Neben einer besonders energiesparenden Bauweise, die eine Wärmegewinnung und Wärmerückgewinnung begünstigt, können diese Häuser zudem noch über eine Photovoltaikanlage, eine Wärmepumpe oder eine Solarthermieanlage verfügen.

Solarthermie

Der Begriff Solarthermie beschreibt die Gewinnung von Wärmeenergie aus Sonnenenergie.

Im privaten Bereich wird die Solarthermie vornehmlich genutzt, um Gebäude zu heizen oder warmes Betriebswasser zu liefern. Das geschieht über solarthermische Kollektoren.

Vereinfacht ausgedrückt sind diese Kollektoren spezielle Rohre, die zumeist auf dem Hausdach der Sonne zugewandt sind und Wasser oder eine wärmeleitende Flüssigkeit enthalten, welche sich durch die Sonnenenergie aufheizt und somit die transportierte Wärmeenergie im Haus zur Verfügung stellt.

Man kann den Effekt der Solarthermie auch in Wintergärten oder Gewächshäusern erfahren. Dort ist es selbst bei frostigen Außentemperaturen an sonnigen Wintertagen oftmals wohlig warm, weil der Innenraum durch die Sonnenstrahlung effektiv aufgeheizt wird.

Solltemperatur

Die Solltemperatur beschreibt die Wunschtemperatur des jeweiligen Raumes.

Spachtelmasse

Unter Spachtelmasse versteht man eine sahnig- oder breiartige Substanz, die zum Ausbessern oder Glätten von Oberflächen genutzt wird. Spachtelmasse kann auf mineralischen Stoffen oder auf Kunstharzbasis basieren. Sie kann aus ein oder zwei Komponenten bestehen.

Spengler / Klempner / Flaschner

Alle drei Berufsbezeichnungen, die regional unterschiedlich genutzt werden, bezeichnen einen Handwerksberuf, dessen Aufgabe es ist, Metallarbeiten im Bausektor auszuführen.
Dazu zählen Metallbekleidungen an Fassaden, Gauben und Kaminen, Blenden an Ortgängen und Traufen, Dachentwässerung und vieles mehr.
Landläufig wird häufig auch der Sanitär- und Heizungsinstallateur als Klempner bezeichnet, da dieser Beruf ursprünglich aus dem Klempnerberuf hervorgegangen ist.

Strahlregler

Ein Strahlregler wird im Wasserablauf einer Armatur angebracht und sorgt für die Form des Wasserstrahls. Die können auch eingesetzt werden, um den Druck den Wasserstrahls zu verringern, wodurch deutlich weniger Wasser pro Minute aus der Armatur austritt, als ohne Strahlregler – sie helfen also beim Wasser sparen.

Strahlungswärme

Strahlungswärme entsteht über elektromagnetische Wellen. Das heißt, die Wärme wird nicht über die Luft verteilt, sondern strahlt (wie der Name sagt) vom Heizkörper in den Raum. Die Wärmestrahlen treffen auf Wände und Böden und erwärmen diese.

Smart Home

Geräte eines Haushalts werden zentral gesteuert und kommunizieren und agieren miteinander. Die Steuerung erfolgt meist per App auf dem Smart-Phone oder Tablet.

Thermografie

Thermografie ist die Erzeugung von Wärmebildern.

Hier wird die Infrarotstrahlung als Falschfarbenbild dargestellt, warme oder heiße Objektstellen sind gelb abgebildet, kältere Objektstellen werden hingegen von rot bis hin zum kalten blau-violett dargestellt.

In der Bauthermografie nutzt man dieses Verfahren im Zuge der Qualitätssicherung und Auffindung von Wärmeverlusten an Gebäuden.

Hieraus ergeben sich dann wichtige Erkenntnisse für eine effektive und effiziente Isolierungsplanung.

Thermostat

Der Thermostat (auch als Temperaturregler bezeichnet) regelt die zuvor gewählte oder definierte Temperatur eines Systems, mithilfe eines Temperaturfühlers.

Der Thermostat ist in der Lage, Anlagen elektrisch ein- und auszuschalten oder den Zu- und Abfluss von wärmetransportierenden Flüssigkeiten zu regulieren – somit hält er die eingestellte Temperatur konstant.

Thermostatbatterie

Thermostatbatterien gewährleisten auch bei ungünstigen Wasserdruckverhältnissen eine konstante Wassertemperatur. Eine Steuerung im Thermostat sorgt dafür, dass die gewählte Wassertemperatur konstant gehalten werden. Bei Temperaturschwankungen wird die gewünschte Temperatur direkt vom dehnbaren Bimetall wieder eingestellt. In immer mehr Armaturen sind außerdem Aquadimmer, Sichheitssperren und Wasserspareinrichtungen integriert. Diese dienen einerseits dem Komfort und senken zusätzlich den Wasser- bzw. Energieverbrauch.

Durch Sicherheitssperren wird die Verbrühungsgefahr ausgeschlossen, was die Armaturen auch für Kinder sehr bedienerfreundlich macht. Mit einer Temperatursperre wird hierbei verhindert, dass die Wassertemperatur über 38°C ansteigt. Mit einem Aquadimmer können Wasserzufluss, -menge und Entnahmepunkt gleichzeitig reguliert werden.

Thermostatbatterien sind zwar in der Anschaffung konstenintensiver als Einhebelmischer, haben jedoch den Vorteil, dass sie im Vergleich deutlich energie- und wassersparender sind, wodurch sich die Anfangsinvestition bezahlt macht.

Toilettenbürste

Toilettenbürstengarnituren werden als Stand- und als Wandmodell angeboten. Letztere werden in einem gewissen Abstand zur Bodenfläche angebracht und haben damit den Vorteil, dass die Reinigung des Bodens leichter ist.

Außerdem gibt es die Garnituren entweder mit Deckel oder in offener Ausführung und werden aus Glas oder aus Kunststoff hergestellt.

Speziell für das barrierefreie Bad gibt es Toilettenbürstengarnituren, die mit längeren Griffen ausgestattet sind, so dass sich der Benutzer nicht bücken muss. Auch aufgrund der Trichterform des Behälters und der nach vorne geneigten Öffnung wird die Nutzung deutlich erleichtert. Darüber hinaus ist die Platzierung der Garnitur von besonderer Bedeutung. Gerade im barrierefreien Bad sollte die Bürste so platziert sein, dass sie auch für Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit oder auch für Rollstuhlfahrer gut zugänglich ist.

Toilettenpapierhalter

Toilettenpapierhalter werden in vielen verschiedenen Ausführungen angeboten. Der wesentliche Unterschied ist, dass es Halter mit Deckel und ohne Deckel gibt. Montiert werden die Papierhalter direkt neben dem WC, so dass das Papier stets griffbereit ist. Das ist auch im barrierefreien Bad von besonderer Bedeutung.

Die unterschiedlichen Ausführungen der Toilettenpapierhalterungen sind meist auf das Design der jeweiligen Badserie abgestimmt.

Trinkwasser-Check

Bei einem Trinkwasser-Check wird umfassend überprüft, ob Ihre Trinkwasserversorgung den Vorschriften entspricht. Unter anderem werden hierbei Materialien, Armaturen und Rohrleitungen geprüft. Die Anforderungen, welche für Werkstoffe und Trinkwasserinstallationen gelten, werden durch die die Trinkwasserverordnung (TrinkwV) geregelt.

Unterputzarmatur

Unterputz-Armaturen haben den Vorteil, dass die gesamte Technik unsichtbar in der Wand verschwindet und nur die Bedienelemente sichtbar sind. Häufig werden Unterputz-Armaturen bei Wannen und Duschen eingesetzt und sind sehr komfortabel.

Nachteil bei diesen Armaturen ist, dass man auf eine Armatur festgelegt ist, da die Bedienelemente verputzt sind und der Einbau einer neuen Armatur mit hohem Aufwand verbunden wäre. Doch um dem entgegenzuwirken, wurden von Herstellern Lösungen entwickelt, mit denen ein nachträgliches Umrüsten erheblich erleichtert wird. Die Technik in der Wand funktioniert im Prinzip wie eine Steckdose, so dass verschiedene Armaturen angeschlossen werden können. Damit ist es möglich, eine Unterputz-Armatur zu erneuern, ohne den Putz bzw. das Mauerwerk zu beeinträchtigen.

Urinal

Das oft auch als Pissoir bezeichnete Sanitärobjekt wird an der Wand angebracht und dient dem Urinieren im Stehen. Diese Art der Toiletten kommt oft in öffentlichen Einrichtungen zum Einsatz. Sie spülen gründlich, vermeiden Geruchsbildung und sparen Wasser.

Verbrühungsschutz

Bei Thermostatbatterien kann die Temperatur voreingestellt werden. Dadurch können Verbrühungen ausgeschlossen werden und es hat zusätzlich den Vorteil, dass die Temperaturen und der Wasserdruck während der Nutzung nicht schwanken. Der Verbrühschutz ist besonders hilfreich, wenn Kinder alleine duschen. Darüber hinaus werden 40 bis 50 % weniger Wasser verbraucht, als dies bei Mischbatterien der Fall ist.

Doch nicht nur das Wasser, sondern auch die Armatur selbst erhitzt sich enorm, so dass auch das Anfassen dieser zu Verbrennungen führen kann. Daher wurden von verschiedenen Herstellern spezielle Oberflächen entwickelt, die nicht heißer werden, als die gewählte Duschtemperatur.

So können Verbrühungen durch heißes Wasser und Verbrennungen durch aufgeheizte Chromflächen komplett ausgeschlossen werden.

Verkalkungsschutz

Im Badezimmer sind Kalkablagerungen kaum zu vermeiden. Je härter das Wasser ist, umso schneller sorgt der darin enthaltene Kalk für hässliche Flecken auf der Keramik und auf den Armaturen. Der optische Makel ist jedoch nur ein Aspekt. Kalk kann auch zu Schäden wie beispielsweise Verstopfungen der Duschkopfdüsen führen.

Um dies zu verhindern werden von den Herstellern verschiedene Lösungen angeboten, die die Verkalkung der Armaturen verhindern. Diese Systeme variieren je nach Hersteller. Man kann insgesamt jedoch sicher sein, dass hochwertige Armaturen deutlich langlebiger sind als dies beispielsweise Billig-Armaturen sind. Letztere bieten keinen Schutz gegen Verkalkungen und sind dementsprechend kurzlebig.

Wärmepumpe

Die Wärmepumpe ist ein Heizsystem aus dem Bereich der regenerativen Energien. Sie entzieht der Umwelt Wärme über ein Wärmetauschersystem und bringt sie auf ein höheres Temperaturniveau, um sie zum Heizen zu nutzen.

Es gibt unterschiedliche Arten von Wärmepumpen. Je nach Ausrichtung entzieht die Wärmepumpe dem Erdreich, dem Grundwasser oder der Luft die Wärme. Eine gute Wärmepumpe arbeitet derart effektiv, dass sie 25 % der Umwelt entzogenen Wärme in nahezu 100 % Heizleistung umwandelt.

Wärmerückgewinnung

Die Wärmerückgewinnung ist ein Verfahren, um den Verbrauch an Primärenergie zu senken. Als Primärenergie gilt jene Energie, die gebraucht wird, um einen Prozess zunächst in Gang zu setzen bzw. aufrecht zu erhalten. Das kann Strom, ein fossiler Brennstoff oder jegliche Form der regenerativen Energie sein.

Durch Wärmerückgewinnung wird thermische Energie mittels eines Wärmetauschers wieder nutzbar gemacht. Dies ist beispielsweise möglich beim Luftwechsel, aus warmem Abwasser und bei industriellen Prozessen.

Neben einer besonders energiesparenden Bauweise unterstützen unterschiedliche technische Systeme diesen Vorgang. Der Gewinn an Wärme wird durch die Rückwärmzahl in Prozent angegeben.

Wärmetauscher

Ein Wärmetauscher ist eine Apparatur zur Wärmerückgewinnung. Mittels eines Wärmetauschers (auch Wärmeübertrager oder Wärmeaustauscher) wird thermische Energie von einem Stoffstrom auf einen anderen übertragen.

Anhand der Art der Wärmeübertragung (direkte, indirekte und halbindirekte Übertragung) sowie der Führung der Stoffströme unterscheidet man verschiedene Wärmetauscher.

Als Medien für den Einsatz eines Wärmetauschers zur Wärmerückgewinnung eignen sich sowohl Gase und Flüssigkeiten als auch feste Stoffe.

Wannengriffe

Bei manchen Wannen sind Griffbohrungen für entsprechende Wannen- bzw. Haltegriffe vorhanden. Ist dies nicht der Fall werden die Griffe in direkter Nähe zur Badewanne an der Wand angebracht. Besonders für Menschen mit eingeschränkter Mobilität sind Haltegriffe von besonderer Bedeutung, da diese das Ein- und Aussteigen beim Baden deutlich erleichtern. Daher gehören Wannengriffe im barrierefreien Bad zur Standardausstattung.

Wartung

Unter Wartung versteht man alle „Maßnahmen zur Verzögerung des Abbaus des vorhandenen Abnutzungsvorrates“ (DIN 31051) von Objekten und dient der „Aufrechterhaltung der energetischen Qualität“.

In welchen Zeiträumen Wartungen durchgeführt werden müssen entnehmen Sie den jeweiligen Herstellerangaben.

Werde Wasserwisser

Allge­meines zur Wasser­auf­berei­tung – Antworten auf die meist­gestellten Fragen zum Thema Auf­bereitung von Wasser.

Wirkungsgrad

Unter dem Wirkungsgrad versteht man das Verhältnis von freigesetzter Energie und Wärmeenergie, die dem Raum zugeführt wird. Es werden beispielsweise 20 kWh durch die Verbrennung von 5kg Holz freigesetzt. Weißt der Ofen einen Wirkungsgrad von 85 % auf, werden 85 % der 20 kWh dem Raum zugeführt, was in diesem Fall 17 kWh Wärmeenergie bedeuten würde.

Die restlichen 15 % sind Energieverluste, die in der Regel nicht ganz vermieden werden können. Es handelt sich dabei um Abgasverluste und um die unvollständige Verbrennung des Holzes.

Die Wirkungsgrade variieren ja nach Art des Kamines. Kachelöfen haben mit bis zu 90 % den höchsten Wirkungsgrad. Der Wirkungsgrad bei Kaminöfen beträgt etwa 80 % und offene Kamine haben lediglich Wirkungsgrade von bis zu 20 %. Sie sind vergleichsweise wenig effizient und haben zudem einen hohen CO2-Ausstoß.

Wetterschutzgitter

Sorgen bei Lüftungsanlagen dafür, dass Regen oder Fremdkörper nicht in die Lüftungsanlage gelangen.

Zahnputzbecher

Zum Abstellen des Zahnputzglases gibt es spezielle Glashalter. Beide Accessoires sind entweder direkt zusammen zu erwerben oder einzeln. Glashalter gibt es in verschiedenen Ausführungen, beispielsweise als Einzelglashalter oder auch als Doppelglashalter. Gerfertigt sind die Halter in der Regel aus Kristallglas. Angebracht werden die Halter in unmittelbarer Nähe des Waschbeckens. Im barrierefreien Bad muss die Positionierung des Glashalters durchdacht sein. Für Rollstuhlfahrer beispielsweise muss der Halter entsprechend tief angebracht werden.

Zentrale Wohnungslüftung

Die Zentrale Wohnungslüftung ist neben der Dezentralen Wohnungslüftung eine der beiden möglichen Arten von Lüftungssystemen zur kontrollierten Wohnraumlüftung (KWL).

Im Gegensatz zur dezentralen Wohnungslüftung in jeweils nur einem Raum, sorgt ein Luftkanalsystem für die kontrollierte Lüftung in mehreren Räumen einer kompletten Wohnung. Dieses muss frühzeitig eingeplant werden, sodass sich zentrale Lüftungssysteme besonders bei einem Neubau eignen.

Systeme zur zentralen Wohnungslüftung unterscheiden sich in der Art der Zu- und Abluftführung.

Zentralheizung

Die heute am häufigsten genutzte Vorrichtung zur Erwärmung von Wohnräumen ist die Zentralheizung. An einer zentralen Stelle außerhalb der Wohnung wird Wärme erzeugt, die über Rohre mit Hilfe eines Medium wie Wasser oder Luft an die angeschlossene Heizfläche übertragen wird.

Die erste Warmwasser-Zentralheizung wurde bereits zu Beginn des 18. Jahrhunderts (mit dem Zweck der Beheizung eines Gewächshauses im britischen Newcastle) entwickelt. Erst im späten 19. Jahrhundert jedoch wurde sie auch für bürgerliche Haushalte zur Wohnungsbeheizung eingesetzt und regional abhängig ausschließlich mit Holz oder Kohle betrieben. Im 20. Jahrhundert gewannen die fossilen Energieträger Heizöl und (vor allem angetrieben durch die Ölkrisen ´73 und ´79) später auch Gas zunehmend an Bedeutung für den Betrieb von Zentralheizungen.

Einen wichtigen Schritt in der Geschichte der Zentralheizung stellte auch die Entwicklung der Pumpen-Warmwasserheizung dar. Sie machte die Etagenheizung in Mietshäusern möglich. Im letzten Drittel des vergangenen Jahrhunderts entwickelte sich so schließlich die zentrale Wärmeversorgung in Neubauten zum Standard.

Zink

Zink ist ein sprödes Metall und eignet sich deshalb nicht zur alleinigen Verwendung. Es eignet sich jedoch als Korrosionsschutz, da es an der Luft oxidiert und dadurch eine Schutzschicht auf seiner Oberfläche bildet.

Heute wird in der Klempnerei/Spenglerei/Flaschnerei überwiegend Titanzink verwendet. Dieses hat gegenüber herkömmlichem Zink einige Vorteile:

So ist Titanzink UV-beständiger, bruchsicher und verrottet nicht. Zudem ist Titanzink zu 100% recyclingfähig und somit umweltfreundlich.

Zirkulationspumpe

Eine Zirkulationspumpe, auch Trinkwasserpumpe genannt, sorgt dafür, dass warmes Brauchwasser dem Verbraucher kontinuierlich zur Verfügung steht. Andernfalls dauert es einige Zeit bis das warme Wasser vom Warmwasserspeicher zur Armatur gelangt. Mit einer Trinkwasserpumpe hingegen zirkuliert das Warmwasser fortwährend in den Trinkwasserleitungen, so dass es dem Verbraucher bei Bedarf unmittelbar zur Verfügung steht. Eine Zirkulationspumpe hat somit den Vorteil, dass der Trinkwasserverbauch reduziert wird, da keine Wartezeiten entstehen bis warmes Wasser verwendet werden kann.

Da eine Zirkulationspumpe somit fast immer aktiv ist, ist ein niedriger Stromverbrauch der Pumpe von großer Bedeutung. Alte Trinkwasser-Zirkulationspumpen haben einen sehr hohen Energieverbrauch. Mit einer modernen Hocheffizienzpumpe können bis zu 80 % Stromeinsparungen erzielt werden. Neueste Pumpen verbrauchen lediglich zwischen 5 und 10 Watt. Bei einem Strompreis von etwa 20 Cent/kWh bedeuten dies Stromkosten von nur ca. 10 Euro für das gesamte Jahr.

Aufgrund der hohen Einsparungen und den relativ niedrigen Investition in eine neue Pumpe rechnet sich der Austausch bereits nach kurzer Zeit. Lassen Sie sich von uns beraten, sparen Sie Kosten und schützen Sie zugleich die Umwelt.

Zuluft

Wird einer Räumlichkeit Luft zugeführt, spricht man von Zuluft. Zum Erreichen einer bestimmten Raumluft- bzw. Zuluftqualität kann die Zuluft durch Filtern, Erwärmung oder Abkühlung bzw. Be- oder Entfeuchtung entsprechend vorbehandelt werden.

Zündgrenze

Die Zündgrenze ist ein wichtiger Bestandteil, wenn es um die Gefahreneinschätzung eines Brennstoffes geht. Dieser benötigt zur Entzündung ein festgelegtes Luftgemisch. Die Zündgrenze gibt hierbei an, bis zu welchem Mischbereich keine Verbrennung entsteht.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Aus welchem Material werden Dachrinnen hergestellt?

Dachrinnen werden überwiegend aus Titan­zink, verzinktem Stahl­blech, Edel­stahl, Kupfer, PVC oder Aluminium hergestellt. Früher waren Dach­rinnen auch aus Holz oder Stein gefertigt.

Welche Metalle für Dach und Fassade?

Speziell beim Bau von Dächern und Fassaden sind die physikalischen Eigen­schaften der verschiedenen Metalle besonders ausschlag­gebend, schließlich sind diese Bau­elemente permanent den Witterungs­einflüssen ausgesetzt.
Weitere wichtige Punkte sind die Vorteile bei Gewicht, Lang­lebigkeit und Verarbeitung. Die meist genutzten Materialien für Dach und Fassade sind Zink / Titanzink, Edelstahl, Aluminum, Blei, Stahlbleche, Kupfer.

Wie lange dauert eine Badsanierung?

Die Dauer von professionell durchgeführten Umbauarbeiten im Badezimmer ist abhängig von der Komplexität des Umbaus und der Größe des Raumes. Kleinere Maßnahmen können in wenigen Tagen durchgeführt werden, große Wellnessbäder bis zu mehreren Wochen in Anspruch nehmen.
Möchten Sie die Dauer Ihres Projektes einschätzen lassen? Gerne beraten wir Sie.

Was kostet eine Badsanierung?

Die Kosten einer Badsanierung variieren je nach Komplexität der Maßnahmen, Größe des Raumes und Art der Ausstattung. Kleinere Maßnahmen können bereits mit einem recht kleinen Budget durchgeführt werden, ein Luxusbad kostet natürlich erheblich mehr.
Um die Kosten Ihres individuellen Projektes genauer einzuschätzen beraten wir Sie gerne.

Wie ist der Ablauf einer Badsanierung?

Um den Umfang und Aufwand beurteilen zu können müssen Sie einen Beratungstermin vereinbaren. Der IST-Zustand muss gesichtet und Ihre Vorstellungen und Anforderungen an die neuen Sanitäranlagen müssen definiert werden. Erst dann kann die Dauer der Sanierung festgelegt werden.

Meine Dachrinne tropft - was kann man tun?

Hier kann eine Verstopfung vorliegen oder die Dachrinne hat ein kleines Loch. Zuerst muss eine Kontrolle der Dachentwässerung erfolgen und die Fehlerquelle gefunden werden. Abhilfe kann durch Reinigung, ein kleineres Loch durch Abdichtung behoben werden. Sollte es sich um einen größeren Schaden handeln muss eventuell ein Teilstück ausgetauscht oder eine komplette Dachrinne neu angebracht werden.
Möchten Sie eine Kontrolle der Dachentwässerung durchführen lassen? Wir beraten wir Sie gerne.

Warum benötige ich eine Schornsteinverkleidung?

Sie dichtet das Dach rund um den Schornstein perfekt gegen Witterungseinflüsse ab und verhindert das Eindringen von Regen- oder Tauwasser und schützt die Bausubstanz vor Durchnässung und Wasserschaden.

Was versteht man unter Sicherungsanlagen?

Flachdächer und Sichtkuppeln auf Dächern sind ab einer bestimmten Höhe mit Geländern gegen Unfallgefahr bei Begehung der Areale abzusichern. Steigleitern und Laufbohlen für den Schornsteinfeger bieten Sicherheit auch auf anderen Dachanlagen.

Heizkörper werden nach der Sommersaison nicht mehr warm, was kann die Ursache sein?

Das kann an der Thermostatregelung liegen. Eine Überprüfung des Reglers kann schon Abhilfe schaffen.

Wann sollte ich meine Heizung modernisieren?

Gute Frage, denn eine Heizung kann auch nach 20 Jahren noch voll funktionsfähig sein. Doch angesichts Energieverbrauch, Effizienz und umweltfreundlichem Heizen ist eine Modernisierung dringend anzuraten. Sie schaffen für sich mehr Sicherheit, vermeiden teure Reparaturen, minimieren Ihre Heizkosten und können einen Teil der Kosten über eine Förderung finanzieren. Modernisierung lohnt sich auf allen Ebenen. Gerne beraten wir Sie.

Welche Raumtemperatur ist die Richtige?

Eine Frage, die jeder für sich selbst herausfinden und beantworten muss da das Wärmeempfinden unterschiedlich ist. Empfehlenswert ist für Wohnräume eine Temperatur von 20-22 °C, ein Badezimmer sollte um die 22 °C haben und Schlafräumen so um die 17 °C. Fakt ist, jedes Grad weniger Raumtemperatur spart nicht unerheblich Heizkosten.

Wozu braucht man eine Heizungswasseraufbereitung?

Für den Erhalt der Heizungsanlage ist die Zusammensetzung des Heizungswassers wichtig. Korrosion und Verschmutzung muss vermieden werden um Rohleitungen, Anschlüsse und Pumpen vor Verschleiß zu schützen. Leitungswasser ist für moderne Heizungen tabu.

Warum benötigt man eine Lüftungsanlage?

Das reine Lüften per offenen Fenstern führt zu hohem Wärmeverlust, denn theoretisch müsste alle zwei Stunden für fünf Minuten stoßgelüftet werden. Eigentlich unmöglich, denn bei ganztägiger Abwesenheit kann nur morgens und abends gelüftet werden. Eine moderne Lüftungsanlage versorgt die Räume mit gleichmäßiger Frischluft und das mit Wärmerückgewinnung. Energie wird gespart.

Kann ich Fördermittel für einen barrierefreien Umbau erhalten?

Unabhängig vom Alter werden Umbaumaßnahmen zur Barrierereduzierung im Wohnumfeld durch die KfW gefördert. Informieren Sie sich hier: www.kfw.de

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